MTB-EZF in Großengersdorf

Ja, richtig gelesen. Ein Mountainbike-Einzelzeitfahren. Doch der Reihe nach.

Ein paar Tage vor Ostern bekomme ich von Walter eine WhatsApp Nachricht, mit der Information: „Samstag, MTB Einzelzeitfahren in Großengersdorf.“ Ich bemühe das Internetz und finde dort tatsächlich die Information, dass die Tri Team Musketiere in Großengersdorf ein MTB Einzelzeitfahren auf der Strecke der Weinbergtrophy veranstalten. Ich bin noch etwas skeptisch und frage Walter, ob er denn wirklich 1h Anfahrt für eine 1/2 MTB Rennen in Kauf nehmen will…

… Samstag Morgen. Das Wetter ist gut und Walter schreibt „Ich bin motiviert… ich nehm‘ dich mit dem Auto mit….“. Radfahren wollte ich an dem Tag ja sowieso, ökologisch ist es eh besser wenn das Auto mit zwei Bikern beladen ist, also gehen mir schnell die Ausreden aus und ich sage Walter zu.

Jetzt gibt’s noch das kleine Problem, dass mein Hardtail einen Platten hat (einen so richtigen mit Loch im schlauchlosen Mantel….), also zum Radgeschäft einen neuen Mantel kaufen. Im zweiten Anlauf finde ich auch ein Radgeschäft, das am Samstag vormittag offen hat und so ca. 20 min bevor Walter mit abholt habe ich auch den neuen schlauchlosen Mantel montiert (und bin schon das erste Mal müde… )

Gute 1,5 h später sind wir in Großengersdorf und tatsächlich, es war kein Aprilscherz, es findet ein MTB-EZF auf der Weinbergtrophy-Strecke statt. Eine gute Stunde vor dem Start finden sich auch ein paar motivierte Radfahrer ein (unter anderem auch ein paar supermotiverte CX-Fahrer, allen voran Robert) und wir fahren eine Testrunde… Nach den 10 Runden bei der letztjährigen Vereinsmeisterschaft sollte der Heartbreak-Hill eigentlich keine böse Überraschung mehr sein, aber irgendwie lässt sich dieses 23%-Monster auch in der Probe-Runde nicht locker befahren…. Anyway, die Strecke ist in hervorragendem Zustand und mein Hardtail scheint trotz einem mehrjährigen Serviceintervall in halbwegs rennfähigen Zustand zu sein.

Walter startet direkt vor mir, d.h. mit einer Minute Vorsprung. Ich rechne nicht damit ihn vor der Ziellinie wieder zu sehen und schaue mir eher die Starter hinter mir an und hoffe, dass mit nicht allzu viele überholen. Dann der Start mit einem CX-ähnlichen Kurvengeschlängel bevor es auf die klassische Weinbergtrophy-Strecke geht. Ich versuche absichtlich nicht zu schnell zu starten und komme noch mit Reserven über den ersten kurzen Anstieg und sehe kurz vor mir Walter…. Etwas verwundert denke ich mir kurz, ob ich jetzt wirklich so viel zu schnell gestartet bin? Kann eigentlich nicht sein, denn mein Puls ist noch im grünen Bereich. Ich bleibe bei meinem Tempo und nähere mich dem Heartbreak-Hill. Da sehe ich immer noch Walter vor mir, merke aber, dass ich nicht versuchen sollte, diese Lücke zu schließen… Ich nehme etwas an Tempo raus, dass ich nicht vollständig explodiere und versuche auf dem Flachstück nach dem Heartbreak-Hill wieder Tempo zu machen. Und prompt werde ich vom späteren Sieger, der zwei Minuten hinter mir gestartet ist, überholt.

Nach dem nächsten Downhill im leicht ansteigenden Gegenwind-Teil sehe ich vor mir einen Radfahrer und kurz denk ich, dass es Walter ist…. Aber als ich langsam aufhole, merke ich, dass es mein 2-Minuten Mann ist. Mit dieser Extra-Motivation gebe ich auf dem letzten Drittel der Runde nochmal Gas und schaffe meine Runde wie geplant unter 30 min. Im Ziel sehe ich Walter, der mir erzählt, dass gleich nach dem Start seine Kette verloren hat und fast eine Minute gebraucht hat um sie wieder aufs Kettenblatt zu bringen…. Trotzdem war er mit unter 28 Minuten deutlich schneller wie ich.

Dann kommt auch schon Robert mit einer 26 Minuten-Rundenzeit ins Ziel, was natürlich den überlegen Sieg in der CX-Klasse bedeutet hat. Bei einem kühlen Bier lassen wir den gelungenen Renn-Saisonstart ausklingen. Einzig als Walter merkt, dass er trotz seinem Kettenmalheur nur Sekunden am Podium vorbeigefahren ist, ärgert er sich kurz. Irgendwas ist also schon dran am Spruch „hätte, hätte, Fahrradkette“

Dennoch, eine supernette Veranstaltung, ein würdiges erstes Rennen für die neue Vereinswäsche und viel Lust auf mehr in dieser Saison.

Neue RC Mödling Trikots

Rechtzeitig zum Start in den Frühling und bevor die Rennsaison 2023 losgeht sind die neuen RC Mödling Trikots eingetroffen.
Heute konnten wir die Trikots bei unserem neuen Lieferant und Unterstützer in der Bikeschneiderei abholen. Für alle die bestellt haben, wir es in den nächsten Tagen, spätestens zum nächsten Vereinsabend die Möglichkeit geben die neue Mode im Vereinslokal abzuholen. Einige Trikots und Hosen wurden auch auf Vorrat gekauft, somit können jene die noch nicht bestellt haben auch bald zu einem neuen Team-Dress kommen.

Wir bedanken uns auch bei Felix von der Bikeschneiderei für die Super-Betreuung und freuen uns auf eine langjährige Zusammenarbeit.

Wir freuen uns schon auf viele gemeinsame Ausfahrten und Rennen in der neuen Wäsche!

Langenzersdorf – Mekka des österreichischen Radsportes

Start Amateure

Die österreichischen Meisterschaft im Cyclocross (Radquerfeldein) wurden vergangenen Sonntag in der Seeschlacht ausgetragen. Und es war eine Meisterschaft für die Geschichtsbücher – mit Rekorden auf allen Ebenen:

Noch nie in der heimischen Radsportgeschichte nahmen 162 Athletinnen und Athleten an einer österreichischen Meisterschaft teil und kaum noch gab es bei einem Cylcoross
Rennen auf heimischen Boden derart viel Zuschauer, welche insbesondere im Elite Männer Rennen für Stadion-Stimmung sorgten, doch dazu später.

Insgesamt fanden sieben Rennen in den diversen Altersklassen statt – der jüngste Teilnehmer gerade mal zarte zwölf Jahre, der älteste reife 66. Das Elite Damen Rennen konnte Nadja Heigl (NÖ) überlegen vor Silke Mair und Clara Sommer entscheiden (beide OÖ).

Das Rennen der Elite Männer war hingegen ein Krimi bis zur Ziellinie – um den Sieg und um Platz 3: Die Führung wechselte immer wieder zwischen Philipp Heigl (NÖ) und Daniel Federspiel (T), welcher sich auf der letzten Runde ein paar Sekunden von Heigl absetzen konnte und so das bessere Ende für sich hatte. Der Dritte Platz war eine ebenso enge
Angelegenheit aus der am Ende Jakob Reiter (OÖ) die unterste Treppe am Podium errang.

Zumal die jüngsten österreichischen Meisterschaften auf der Straße zusammen mit der slowenischen Meisterschaft im Ausland stattfand, hat das bedeutendste Radrennen der Saison 22/23 somit in Langenzersdorf stattgefunden! Ein Austragungsort mit Zukunft!

Alle Ergebnisse im Detail:
https://www.computerauswertung.at/veranstaltung.php?_V_ID=230115&lang=de

Bei so einer Veranstaltung durfte natürlich der RC Mödling auch nicht fehlen. So wohl aktiv durch Robert Dreu und Thomas Binder als auch etwas weniger aktiv und dafür mehr frierend durch Walter, Walter, Barbara und Simon.


Bei Cyclocross-würdigen aber nicht unbedingt Zuschauer-freundlichen windig-regnerischen 4°C nahmen um 11:30 Uhr die Amateure und Masters Fahrer ihr Rennen in Angriff, wobei der RC Mödling mit Robert Dreu (Master I) und Thomas Binder (Master III) vertreten war. Mit Ski-Unterwäsche (nur 1 Walter war so vorausschauend) und Fotoapparat bewaffnet feuerten die Mehrheit des Vorstands des RC Mödlings die aktiven Teilnehmer an.

Während Robert als Vierter in der Master I Klasse knapp am Podium vorbeischrammte, belegte Thomas den achten Rang in der Master III Klasse. Beiden war sicherlich wärmer als uns Zuschauern.

Während Walter, Walter und Barbara sich nach dem Rennen im Gasthaus aufwärmten, wagte sich Simon noch auf eine Proberunde auf der Strecke, was ihn nur noch mehr im Vorsatz bestärkte nächstes Jahr selber mitzufahren. Denn, selbst wenn das schon eine rekordverdächtige Veranstaltung für Österreich war, bis wir das belgische Cyclocross-Fieber erreichen darf’s noch ein bißchen mehr sein.

Rückblick auf den CycloCross Cup 2022/23

Thomas Binder vertritt den RC Mödling bestens.

Mit dem 3 KöniXcrosS in St. Pölten fand am 6. Jänner das letzte Rennen des Austrian Cyclo Cross Cup 2022/23 statt. Thomas Binder hielt die Vereinsfahnen für den RC Mödling hoch und belegte in der Kategorie Masters III den vierten Platz.

Damit belegte er nach beeindruckenen 10 Renn-Teilnahmen in den letzten paar Wochen auch den vierten Platz in der Kategorie Masters III. Den dritten Platz konnte er knapp nicht erreichen, da er krankheitsbedingt beim nationalen Rennen in Straßwalchen nicht starten konnte.

Unabhängig vom knapp verpassten Podium gebührt Thomas höchster Respekt für die vielen Renneinsätze (teils auch mit beträchtlicher Anreise) bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen (wie z.B. im Schnee in Bad Ischl).

Ebenfalls nicht unerwähnt soll natürlich der unermüdliche Einsatz von Robert Dreu bleiben, der nicht nur als Organisator die Rennserie erst ermöglicht hat, sondern auch die Master I Wertung dominiert hat.

Ich bin jedenfalls sehr inspiriert und hoffe, dass sich noch ein paar mehr vom RC Mödling finden, die nächstes Jahr auch ein paar Cyclocross Rennen in Angriff nehmen. Und in der Zwischenzeit wünschen wir Thomas und Robert für die Cyclocross Staatsmeisterschaft in der Seeschlacht in Langenzersdorf (So. 15.1) viel Erfolg.


Jahresabschluss & Ehrungen 2022

Am Samstag 12. November haben wir uns im Panorama Restaurant Mödling getroffen, um Weihnachten vorzufeiern und die Saison 2022 Revue passieren zu lassen. Dabei wurden auch die Ehrungen für die Vereinsmeisterschaften und den Marathon-Cup vorgenommen.

Sportstadträtin Anna Teichgräber verlieh in feierlichem Rahmen die Pokale für die Vereinsmeisterschaften im Straßenrennen, Mountainbike und für den Marathon-Cup.

Ungültige ID des Sliders. Die ID muss eine Zahl sein


Ein besonderer Dank gebührt natürlich auch den vielen freiwilligen Helfern, die unsere Rennen dieses Jahr ermöglicht haben.

Besonders erfreulich war im abgelaufenen Jahr auch, dass zehn RadfahrerInnen und Radfahrer neu dem Verein beigetreten sind. Gemeinsam wurden daher im Anschluß an die Ehrungen noch viele Pläne für das kommende Jahr geschmiedet.


Radwoche in Zypern

Vom 8. bis 15. Oktober 2022 verbrachten sieben Radfahrerinnen und Radfahrer des RC Mödlings gemeinsam mit drei befreundeten RadfahrerInnen eine Radwoche in Paphos, Zypern. Gleich zu Anfang möchten wir uns alle bei Gerold und Irmgard für ihr Engagement und die perfekte Organisation herzlichst bedanken. Die Reise wurde mit dem Reiseveranstalter „Take It“ gebucht.

Nach der Anreise von Wien über den Flughafen Larnaka trafen wir nach eineinhalbstündigem Transfer am Nachmittag im 4*Hotel Athena Beach in Paphos ein. Obwohl das Hotel riesig war verliefen sich die Gäste in dem weiten Areal und auch am Abend beim Buffet herrschte eine angenehme Atmosphäre.

Nach dem Check-in trafen wir uns noch am selben Nachmittag mit unserem Tour Guide Thomas Wegmüller (3xiger Absolvent der Tour de France, Paris Roubaix, Gewinner Tour de Suisse) von Bike Cyprus, dem örtlichen Veranstalter. Wie übernahmen unsere Fahrräder, montierten Pedale, Sättel und nahmen die erforderlichen Einstellungen durch. Wir erhielten alle BMC Rennräder, entweder mit Alu- oder Carbonrahmen. Die Bestückung war Shimano 105 manuell oder Ultegra mit elektronischer Schaltung und alle ohne Scheibenbremsen. Laut Thomas haben sich diese in diesem Klima und bei diesen Verhältnissen nicht bewährt, da sie zu empfindlich gegen Staub und Korrosion sind und deshalb zu wartungsaufwendig. Da bereits im voraus alle notwendigen Details wie Rahmengrößen bekannt gegeben worden sind, waren die Rennmaschinen bereits für alle mit Namensschild vorbereitet und nach kurzer Zeit waren wir rennfertig. Am nächsten Tag ging’s los.

Am Sonntag, den 09. Oktober starteten wir um 10 Uhr zu unserer ersten Tour, die uns zunächst von Paphos entlang der Küste vorbei an der Coral Bay und weiter nach Agios Georgios Peia führte. Dann über Kathikas und Episkopi und Geroskipou wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Am Ende des ersten Tages standen bereits 92,9 km und 1540 auf dem Tacho.

Am Montag, 10. Oktober führte unsere Tour in insgesamt 80,2 km und 1478 hm von Paphos über Timi und Mandria nach Marons und wieder zurück nach Paphos. Und gleich am nächsten Tag folgte mit 116,6 km und 1589 hm die längste Runde die uns von Paphos über Mandria nach Kuklia, Dora und Assos führte.

Am Mittwoch, dem 12. Oktober ging es mit 66,0 km und 1064 von Paphos nach Choletria etwas weniger weit. Am Donnerstag standen mit einer Runde über Anarit-Statos Agios Photios dafür wieder 85 km und 1660 hm auf dem Programm.

Am Freitag, dem 14. Oktober stand zum Abschluss noch eine Runde zum Felsen der Aphrodite mit 74,3 km und 587 hm auf dem Programm.

Die Touren wurden alle von Thomas geführt und er war sehr gnädig, was die Belastung betraf aber auch sehr kompetent und kameradschaftlich. Ohne Guide ist es nicht empfehlenswert zu fahren, wenn man die Gegend nicht kennt, da Thomas immer wusste, wo es Einkehrmöglichkeiten gab oder es möglich war die Trinkflaschen aufzufüllen. Er hat uns auch einige Stellen gezeigt, die praktisch nicht befahrbar waren aber durch die üblichen Internet Tourenführer Strava oder Komoot als Touren angeboten wurden. Obwohl wir relativ viel Höhe, wenn auch relativ moderat (meistens so 7 bis 8 % Steigung), gemacht haben, hat er uns nicht überfordert und ist immer als Lokomotive voraus gefahren. Das war manchmal sehr hilfreich, da von der Küste oft ein starker Wind geweht hat. Wenn man von der Küste ins Hinterland gefahren ist war praktisch kein Verkehr. Entlang der Straßen gab es immer wieder wilde Weintrauben, wo man seinen Zuckerspiegel wieder ausgleichen konnte. Aufpassen mußte man an den Straßenrändern, da sehr viele Dornen dort lagen und manchmal auch Glasscherben. Wir hatten auch drei Pannen während unserer Ausfahrten, die Thomas wieder behoben hat. Bei den Tiefbettfelgen für schlauchlose Reifen hat er sich allerdings ordentlich geplagt.

Die Temperaturen waren immer um die 30 Grad, was den Vorteil hatte, dass man nach den Touren noch im Meer schwimmen konnte.

Nur Esad ist alle Touren mitgefahren und Joe konnte auf den Anstiegen immer wieder seine gefürchteten Attacken reiten. Der Rest hat einen Ruhetag eingelegt oder auch die Touren abgebrochen und ist selbständig wieder zurück gefahren, wenn sie zu anspruchsvoll waren.

Alles in allem eine sehr gelungene Woche. 

Vom Radclub haben teilgenommen:

Gerold und Irmgard Handler Frauenberger
Josef und Inge Hohl
Engelbert und Gisela Thalmaier
Esad Miftarai

Liebe Gäste waren

Wolfgang und Silvia Hilzenhammer
Otto Weilguni

Danke an Engelbert für den ausführlichen Bericht!

Vereinsmeisterschaft MTB 2021

Nach mehreren Jahren wurde 2021 auch wieder eine Vereinsmeisterschaft in der Disziplin Mountainbike ausgetragen.
Bei Bilderbuchwetter fand sich eine kleine aber umso ambitioniertere Gruppe in Gaaden ein, um den Vereinsmeister zu küren.

Nach einem harten Kampf im Anstieg bis zum Anninger dominierte Lukas Sobczak die Abfahrt und den Schlußanstieg zur Krausten Linde. Simon Loretz fing Walter Langer in der Abfahrt noch ab und verteidigte seinen zweiten Platz bis ins Ziel.
Bei den Damen hat Barbara Höchsmann das Rennen aufgrund mangelnder Konkurrenz und zu vielen Wanderern abgebrochen.

Vollständiges Ergebnis:

Damen

  1. Barbara Höchsmann – DNF

Herren

  1. Lukas Sobczak
  2. Simon Loretz
  3. Walter Langer
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 13f63cf5-8123-4a7d-9721-6e3cdbe3c6ab-1365x1024.jpg
Wohlverdientes Siegerbier für den neuen Clubmeister MTB Lukas Sobzcak

Vereinsmeisterschaft MTB

Am Samstag 8.10.2022 haben wir im Rahmen der Weinbergtrophy Großengersdorf unsere Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Bei sehr angenehmen Bedingungen sind 5 Herren und 2 Damen an den Start gegangen. Für die Vereinsmeisterschaft wurden für die Herren die ersten 4 Runden gewertet und für die Damen die ersten 3 Runden. Doch nicht einmal der Heartbreakhill mit seinen 25% Steigung konnte unsere Motivation bremsen, und so sind fast alle „all in“ gegangen.

Das Resultat kann sich durchaus sehen lassen: Denise Mader und Barbara Höchsmann standen als 2 und 3 bei den Damen auf dem Podest der Weinbergtrophy. Und beide Walters absolvierten jeweils 11 Runden und belegten als 8. (Walter Marchl) und 10. (Walter Langer) Top 10 Platzierungen.



Mit gesunder Sportlernahrung (Bier, Leberkäse & Käsekrainer) wurde gleich nach dem Rennen auf ein sehr gelungenes Rennen angestoßen. Gratulation an die neuen MTB Vereisnmeisterin Denise, den Vereinsmeister Walter Marchl und allen TeilnehmerInnen.

Vollständige Ergebnisse MTB-Vereinsmeisterschaft RC Mödling 2022:

NameRundenPlatzierung
Marchl Walter11Platz 1
Langer Walter11Platz 2
Kernbichler Martin10Platz 3
Loretz Simon10Platz 4
Fabian Thomas8Platz 5
NameRundenPlatzierung
Mader Denise5Platz 1
Höchsmann Babara3Platz 2

2 Jahre Wochenteilung – 46 geteilte Wochen

Es ist wieder soweit, dass die Tage so kurz sind, dass wir unsere wöchentlichen Mittwochsausfahrten für den Winter pausieren. Damit geht die zweite Saison unserer Wochenteilungen zu Ende.

Während Walter schon eine inoffizielle dark-series ins Leben gerufen hat (psssscht! offiziell jagt euch der RC Mödling doch nicht durch die Nacht….), lasse ich hier zunächst mal die letzen beiden Jahre der Wochenteilung Revue passieren.

Saison 1: 2021

Walter, Walter, Thomas und ich haben rund um Weihnachten 2020 per Videokonferenz den Plan ausgeheckt, wieder eine wöchentliche Rennradausfahrt anzubieten. Als bestgeeigneter Tag wurde der Mittwoch befunden, was mich zur Wortschöpfung der „Wochenteilung“ veranlasst hat. Nach einer Corona-bedingten Verzögerung war es im Mai 2021 endlich soweit. Die Wochenteilungen begannen. Mit einer noch überschaubaren Beteiligung von WaWaSi (Walter, Walter & Simon) starteten wir bei eher mässig tollem Radfahrwetter mit Wochenteilung #1.

Doch Walter M. kennt Gott & die (lokale Radfahr-)Welt und hat gleich ordentlich die Werbetrommel gerührt. Und schon bei Wochenteilung #2 waren wir zu 8.

Die Wochen zogen ins Land und wir haben wie geplant alle Wochen im Sommerhalbjahr 2021 geteilt. Je nach Wetter kamen ein paar Leute mehr oder weniger zur Wochenteilung, aber immer war eine nette Gruppe am Start. (Auch bei strömendem Regen bei der Wochenteilung #7) Und mit den Wochen entwickelte sich eine Kerngruppe an fleissigen WochenteilerInnen.

Das erste Jubiläum bei der Wochenteilung #10 wurde zwar leider getrübt von einem Sturz von Irmgard, aber bereits eine Woche darauf zeigten wir unsere Resilienz als wir bei einem Wolkenbruch einfach den gemütlichen Teil vorgezogen haben und nach einer kurzen Unterbrechung beim Panoramarestaurant die Runde doch noch fertig gefahren sind.

Der restliche Radfahrsommer verging wie im Flug und mit Wochenteilung #19 konnten wir die 1000 Kilometer-Marke erreichen. Eine leicht chaotische Radfahr-Schnitzeljagd beendet die erste Saison.

Mit durchschnittlich 7,5 TeilnehmerInnen aber bereits vielen neuen Freunden, ging die erste Wochenteilungssaison zu Ende.

Saison 2: 2022

Voll motiviert wurde der Beginn der zweiten Saison der Wochenteilung Anfang April 2022 von mir ausgeschrieben, das Wetter war auch hervorragend, doch leider hat mir ein verkühlter Nerv im Nacken die Teilnahme an Wochenteilung #21 vereitelt. Alles was ich machen konnte, war den Wochenteilern bei der Musikschule einen guten Saisonstart zu wünschen. Mit einer Woche Verspätung konnte ich mit Wochenteilung #22 endlich auch die zweite Saison eröffnen.

Mit der Wochenteilung #26 wurde das Wetter endlich auch wieder warm genug, dass wir das obilgatorische Bier danach in der Bachstube auch im Garten trinken konnten. Und bereits eine Woche später erzielten wir mit 17 TeilnehmerInnen einen neuen Teilnehmerrekord.


Und mit Wochenteilung #33 (bereits eine Wiederholung einer sehr netten Einladung nach Wochenteilung #5) begann eine weitere nette Tradition der Wochenteilungen: Nach einer Rennradrunde den Ausklang mal nicht in der Bachstube sondern bei einem von uns stattfinden zu lassen. Während Walter L. bei #33 mit Schweinsbraten beeindruckte, standen Walter und Barbara bei #35 mit Gulasch und Denise bei #40 mit Chili con Carne um nichts nach. Danke an alle der Einladenden, es ist alles andere als selbstverständlich, so einfach mal eine Horde an verschwitzten, hungrigen und vor allem durstigen RadfahrerInnen zu bewirten.
Die letzten Sommerwochen waren dann auch schon wieder viel zu schnell vorbei, und mit Wochenteilung #46 kam die zweite Saison mit weltmeisterlicher Beteiligung schon wieder zum Ende. Ein kurzer Einkehrschwung bei mir ging sich noch aus, um auch die zweite Saison der Wochenteilungen bei einem Bier (oder zwei) nachzubesprechen.

Mit mehr als 10 TeilnehmerInnen im Durchschnitt, 1440 sturzfreien (!) Kilometern war die zweite Wochenteilungssaison meiner Meinung nach ein voller Erfolg. Jedenfalls mehr als sich völlig die durchnässten WaWaSi nach Wochenteilung #1 erhoffen konnten. Und wir sind motiviert, für viele weiteren Wochenteilungen.

In diesem Sinne, Danke, dass ihr alle die Wochenteilungen zu so einem Erfolg gemacht habt. Bleibt gesund und wir freuen uns auf euch bei vielen weiteren Wochen- und Monatsteilungen.