Wilhelm Sorré

1941-2022

Vor ein paar Tagen ist Willi Sorré ganz überraschend im 82. Lebensjahr verstorben. In den wenigen Jahren, die ich beim RC Mödling bin, habe ich noch die Möglichkeit gehabt Willi kennen- und schätzen zu lernen, als jemand der gefühlt immer schon beim RC Mödling war und jemand der immer bereit war zu helfen.

Wie groß die Lücke ist, die Willi beim Verein und seinen Freunden hinterlässt kann ich nur erahnen, aufgrund der Informationen die ich von langjährigen Vereinskollegen, und Freunden (vielen Dank an dieser Stelle an Franz, Walter, Leo, Gerold, …)  erhalten habe.

Willi wurde am 10. 01. 1941 geboren und ist in der Eichkogelsiedlung in Neu-Guntramsdorf aufgewachsen. Als sein Vater die Familie verließ, war Willi gerade mal 4 Jahre alt, was ihn in seiner Jugend – und auch die weiteren Jahre – prägte. Er erlernte den Beruf des Schriftsetzers, ging aber weiter in die Abendschule Dr. Roland und holte die Mittelschule nach, um sich beruflich zu verbessern. Als Maturant bekam er ein Referat am Finanzamt Mödling, welches er bis zu seiner Pensionierung innehatte!

Noch zu Schulzeiten hatte er auch seine Edith kennengelernt. Gemeinsam mit Edith unternahm er einige Reisen in Europa und sogar auch nach Kuba! Als Willis Mutter für einige Zeit in Holland lebte, fuhr Willi mit seinem Rennrad – gleich mehrmals – durch halb Westeuropa, um sie zu besuchen.

Bereits 1961 kam Willi zu RIA-Mödling. In seiner aktiven Zeit als Rennfahrer war ein begnadeter Berg -und Zeitfahrer und konnte auch einige schöne Erfolge erreichen. Besonders hervorzuheben sind ein 3. Platz beim Straßenrennen Oberwart und ein 3. Platz beim Straßenrennen Wolkersdorf. Darüber hinaus war er auch Klubmeister des RIA – Mödling in den Jahren 1977 und 78.

In seinen mehr als 6 Jahrzehnten (!) beim Radclub Mödling ist Willi nicht nur eine schier unendliche Kilometerzahl geradelt, sondern war stets zur Stelle, wenn es Hilfe beim Organisieren von Rennen gebraucht hat. Als er dieses Jahr seine Vereinstrikots fein säuberlich gewaschen zurückgebracht und seine aktive Radfahrzeit als beendet erklärt hat, da haben wir noch auf viele Jahre in seiner Gesellschaft gehofft. Doch leider war immer schon da und immer bereit zu helfen nicht gleichbedeutend mit für immer da.

Willi war ein liebenswerter Mensch, ein Einzelgänger und etwas introvertiert, aber in die Zukunft blickend. Und wenn er einmal in einem Gespräch war, stets ein guter Gesprächspartner. Für viele unserer langjährigen Mitglieder war Willi ein besonderer Freund, mit dem sie sich regelmäßig trafen, um sich auszutauschen.

Willi, wir werden dich sehr vermissen.

Stelvio for Life!

Stelvio for life!

Der RC Mödling vertreten beim Stelvio Bike Day

Jedes Jahr Ende August bzw Anfang September sind für einen ganzen Tag alle 3 Auffahrten aufs Stilfser Joch für den Autoverkehr gesperrt. Die legendäre Passstraße gehört dann ganz alleine den Radfahrern. Dieses Jahr war es am Samstag, dem 3. September soweit. Michael Gretzl und Michael Skoric waren mit dabei. Das Wetter war zwar bescheiden, aber davon haben sich tausende Radfahrer nicht abschrecken lassen.

Aufwärmen am Timmelsjoch

Nach einer „Aufwärmfahrt“ mit lächerlichen 2.000 Hm am Vortag durch das Ötztal über das Timmelsjoch nach Meran, ging es am Samstag zunächst 60 km sanft aufwärts bis Prad. Dort warten dann nur noch 25 km, 48 Kehren und 1.900 Hm nonstop bis zur Passhöhe. Also auf geht’s!

Stolz und erschöpft kommen wir bei 5°C und Nieselregen schließlich auf dem Stilfser Joch, 2.758 m an. Und der amtierende Vereinsmeister konnte sogar eine recht sportliche Zeit in den Berg brennen: 2:08:50 h vom Ortsende Prad bis zur Passhöhe. Die stolze Bilanz: 125:1 – 125 Radfahrer überholt, nur von einem selbst überholt worden.

Cima Coppi

Nach der Abfahrt in die Schweiz und dem saunieren am Campingplatz haben wir richtig gut geschlafen. Am Sonntag ging es zum „Ausrollen“ noch über den Ofenpass und das Unterengadin bis Landeck.

Ausrollen – und aufwärmen am Ofenpass

Michi & Michi

24h MTB Jihlava

Wenn alles andere nicht mehr wichtig ist

Mein persönlicher Rückblick auf mein erstes 24h-MTB Rennen nach 10 Jahren, der völlig belanglos wird, wenn man erfahren hat, dass ein anderer Radfahrer nach einem Sturz eben nicht mehr aufgestanden ist, sondern seinen Verletzungen erlegen ist. Nach ein paar Wochen, in denen ich mit mir gerungen habe, ob und wie ich diesen Bericht überhaupt schreiben sollte, bin ich zum Entschluss gekommen, diese kurze Einleitung voranzustellen.

Ein Mensch hat sein Leben verloren, völlig unerwartet und sicherlich viel zu früh. Damit sind erreichte Kilometer, Platzierungen und selbstgesteckte Ziele von einer Sekunde auf die andere vollkommen irrelevant. Ich habe ihn nicht gekannt, doch durch die gemeinsame Teilnahme an einem 24h Radrennen ist der tragische Unfall um ein vielfaches präsenter. Tagtäglich sterben viele (mit Blick auf Länder wie die Ukraine ganz sicher sogar viel zu viele) Menschen auf der Welt, und ich nehme das relativ problemlos als gegeben hin. Doch wenn das Schicksal so räumlich und inhaltlich nahe bei einem einschlägt, dann denke ich mir unweigerlich: „Sch…., das hätte auch ich sein können!“ Und damit habe ich wohl nicht völlig unrecht. Natürlich halte ich mich an mein Versprechen gegenüber meiner Frau und Tochter und gehe keine unnötigen Risiken bei einem Radrennen ein, doch eine 100%ige Garantie gibt es im Leben leider nicht. Somit ist es letztendlich vielleicht nur Glück, dass ich hier sitze und diese Zeilen schreiben kann. Dies macht mich dann doch sehr demütig, und alles was bleibt ist den Hinterbliebenen viel Kraft zu wünschen und mich aus Dankbarkeit, dass mir und ganz vielen lieben Menschen um mich herum nichts derart tragisches passiert ist, darum zu bemühen meine Zeit auf Erden möglichst positiv und sinnvoll zu nutzen.

In diesem Sinne, nun ein kurzer Rückblick auf meine Erlebnisse beim 24h MTB Rennen in Jihlava.

Anreise und Rennvorbereitungen: Eine Anreise mit der Bahn von Mödling nach Jihlava hat schon per se etwas Abenteuer-Charakter. Dieser wurde noch verstärkt durch die Tatsache, dass ich mit Fahrrad und Familie unterwegs war und auch noch die anschließende Konferenz in Dublin mitplanen musste. Aber mit etwas Geduld klappt alles und wir kommen am Freitag in Jihlava an und ich schaffe es planmässig mich zu registrieren und das Zelt an der Strecke aufzubauen. Die weitere Rennvorbereitung besteht darin im Billa vor Ort ein paar Müsli-Riegel zu kaufen und das obligatorische tschechische Bier zum Abendessen zu trinken.

Vor dem Start: Am Samstag noch in Ruhe mit der Familie frühstücken und dann gemütlich zur Fahrerbesprechung spazieren. Dabei passiert das erste Malheur und Sophia aufgrund von nicht richtig angezogenen Schuhen eine Blase am Fuß. Damit ist die ganze Fahrerbesprechung und die Aufregung vor dem Start für Sophia uninteressant, weil der sehr nette Sanitäter vor Ort leider nur ein einfarbiges Pflaster hat. Darum ist meine Familie halt nicht beim neutralisierten Start dabei, sondern auf dem Weg zurück zum Hotel auf der Suche nach dem richtigen Pflaster. Der zeremonielle Start führt uns dann auf den Hauptplatz wo bei strahlendem Sonnenschein noch einige Ansprachen stattfinden. Ich bin schon dadurch schon mal vor dem Start durch die Hitze müde.

Die ersten Stunden: Nach dem neutralisierten Start durch die Altstadt geht es zu Start und Ziel wo, das Rennen freigegeben wird. Ich bleibe absichtlich weit hinten im Feld, da ich das Rennen ja langsam angehen will. Damit ist ca. 100 Meter nach dem Start im ersten technischen Anstieg fahren schon mal unmöglich. Irgendwie frustrierend, wenn man nach 100 Metern schon mal schieben muss. Egal, ich bleibe erfolgreich ruhig und schwimme im hinteren Mittelfeld in der ersten Runde mit. In der zweiten Runde habe ich genügend der ganz langsamen Radfahrer überholt, dass genug Platz ist auch die technische erste Steigung zu fahren. Ich komme langsam in Schwung und merke gleichzeitig, dass es viel zu heiß ist, und ich deutlich zu wenig trinke und auch nicht zum essen komme. Der Elan ist jedoch zu groß, dass ich fünf Runden fahre bis ich zum ersten Mal stehen bleibe um meine Flasche zu füllen.

Runde 9 – der ersten Platten: Nach der ersten Pause zum Flasche füllen, komme ich wieder halbwegs in Schwung und pendle mich auf einen Rhythmus ein, jede zweite Runde die Flaschen zu füllen. In Runde 9 hänge ich mich an eine Radfaherin mit Radio an, und bin zum ersten Mal so richtig im Flow. Bis zur letzten Abfahrt, bei der ich einen großen spitzen Stein am Wegrand erwische und mir einen Platten einfahre. Egal denke ich mir, sind nur noch ein paar hundert Meter bis zum Zelt, da kann ich meinen Platten reparieren. Also schiebe ich mein Rad. Bei Zelt angekommen, fällt mir ein, dass ich eh die Pumpe und den Reserveschlauch dabei hatte. Dann kämpfe ich erstmal 10 Minuten mit der Steckachse bis ich endlich meinen Platten reparieren kann. Der Vorteil ist, dass ich mir endlich Zeit nehme etwas zu essen. Der Nachteil ist, dass meine kleine Pumpe nicht genug Druck in den Reifen bringt und das Hinterrad ordentlich eiert.

Runde 13 – der Nachfolgeplatten: Das eiernde Hinterrad wird geflissentlich ignoriert und ich versuche weiter meine Runden zu drehen. Die Hitze macht mir ziemlich zu schaffen und ich merke, dass die Wassermelonen und Apfelstücke bei der Verpflegung definitiv nicht genug Energienachschub bringen. Nach vier Runden gibt der Schlauch w.o., dieses Mal gottseidank direkt in der Wechselzone und ich schiebe mein Rad direkt zum Reparaturservice, dem ich meinen letzten Reserveschlauch in die Hand drücke. Die Inanspruchnahme dieses hervorragenden Services erweist sich als goldrichtig. Die Repartur ist schneller und vor allem nachhaltiger als meine eigene. Wieder mehr motiviert fahre ich weiter und treffe in der nächsten Runde Inga und Sophia an der Strecke. Das Wissen, dass das richtige Pflaster seinen Zweck erfüllt hat und es meinen beiden Damen gut geht beflügelt mich. Zusammen mit den endlich kühleren Temperaturen komme ich wieder besser in den Flow.

Runde 17 – Essen ohne Rücksicht auf Verluste: Der Kopf ist wieder motiviert, die Beine sind schon eher schwer und meine unzureichende Nahrungszufuhr macht sich zunehmend bemerkbar. Nach knapp 10 Stunden beschließe ich es darauf ankommen zu lassen und esse was es eben im Angebot gibt. Gulasch war mit dann doch zu hart, aber das Risotto ist nur ein wenig magenschonender. Egal, ich risikiere es, denn nur mit den Müsli-Riegeln oder der Wassermelone kann ich nie die 24 h überstehen. Die Pause wird auch gleich genutzt um das Licht zu montieren, somit sind die 40 Minuten Standzeit zwar lange, aber nicht katastrophal. Und der Plan geht auf. Nach ein, zwei Runden schafft es mein Stoffwechsel auch genug Energie aus der Hau-Ruck-Essensaktion zu ziehen und ich bin ziemlich zufrieden mit den letzten Tageslicht-Runden.

Runden 20 und 21 – mein Rendez-Vous mit der Brücke und das unerwartete Ende: Der wunderbare Lichtstimmung während dem Sonnenuntergang entschädigt mich für die zunehmend schweren Beinen in den kurzen knackigen Anstiegen. Die erste Runde in der Nacht macht richtig Freude. Doch in der zweiten Runde in der Nacht fädle ich mit meinem Lenker in einem Brückengeländer ein. Ich stürze zwar nicht, aber das unsanfte Bremsmanöver am Brückengeländer führt zu einem riesigen blauen Fleck auf meinem Oberschenkel in den nächsten Tagen. Da von weiss ich jedoch noch nichts. Ich richte meinen Lenker wieder aus, und fahre die Runde fertig. Die nächste Runde fahre ich auch noch, doch mein Gefühl sagt mir, dass ich jedenfalls eine Pause brauche. Die Entscheidung reift in mir, dass ich lieber rund um Mitternacht ein paar Stunden Pause mache und dafür die Sonnenaufgang-Runden wieder fahren kann. Somit lege ich mich nach ziemlich genau 12 Stunden in mein Zelt.

Das wiederum erscheint mir zunächst eine sehr dumme Idee. Da ich nie den Plan hatte zu schlafen habe ich natürlich keine Iso- oder Luftmatratze mit und auch keinen Schlafsack. So ist mir trotz Merinounterleiberl kalt und ich kann nicht schlafen. Ich liege also wach im Zelt und lausche meiner Umgebung. Nach nur sehr kurzer Zeit ist es absolut ruhig… und ich denke mir, da fährt ja niemand mehr… da verliere ich ja gar nix gegen meine Konkurrenten. Doch nach ein paar Stunden frieren wird mir klar, dass der einzige Weg wieder warm zu werden ist, wenn ich wieder weiterfahre. Ich rolle also zu Start und Ziel und kenne mich überhaupt nicht mehr aus, denn da steht nur „the race is interrupted“. Ich weiss ja nichts von dem tragischen Unfall…

Epilog: Walter informiert mich über WhatsApp dass das Rennen endgültig abgebrochen ist. Ich komme zum Frühstück wieder ins Hotel und kann den Tag noch mit Inga und Sophia verbringen, was definitiv ein dicker Pluspunkt ist. Und im Nachhinein betrachtet bin ich froh, dass ich nicht weitergefahren bin, denn vermutlich wäre ich in der nächsten Runde direkt zum Unfall gekommen und hätte wohl noch mehr mit dem tragischen Ausgang zu kämpfen.

Was bleibt ist ein ambivalentes Gefühl. Nichts von meinem Rennergebnis ist von irgendeiner Relevanz, gegeben der tragischen Umstände. Dennoch ist es eine unvollendete Geschichte. Die ca. 180 km und 3400 Höhenmeter in ca. 12h, trotz zweier Platten, sind durchaus ok, aber ich weiss auch, dass ich die zweite Hälfte nicht mehr so viel liefern hätte können. Somit ist der Wunsch da, mich besser vorzubereiten und wieder ein 24h MTB Rennen in Angriff zu nehmen. Davor muss ich aber in meinem Kopf noch damit klarkommen, dass meine naive Vorstellung, bei so einem Rennen passiert nix wirklich schlimmes, leider nicht immer hält. Gleichwohl, der Blitz schlägt nicht zwei Mal an der gleichen Stelle ein, oder?

Vereinsmeisterschaften 2021

Im Rahmen des Kurt Honisch Gedächtnis Rennens fand am 26. September auch wieder die Vereinsmeisterschaft des RC Mödling statt. Bei wunderbarem Herbstwetter fand sich ein hochkarätiges Starterfeld in Altenmarkt an der Triesting ein, um den Rundkurs in Angriff zu nehmen.

Den Vereinsmeistertitel sicherte sich dabei bei seinem ersten Rennen für den Verein Wolfgang Jani vor Knut Okresek und Christian Greicha. Bei den Damen kam Barbara Höchsmann vor Irmgard Frauenberger ins Ziel und Engelbert Thalmaier verteidigte erfolgreich seinen Vorjahreserfolg bei den Herren über 60.

Vollständiges Ergebnis:

Damen

  1. Barbara Höchsmann
  2. Irmgard Handler – Frauenberger

Herren allgemein

  1. Wolfgang Jani
  2. Knut Okresek
  3. Christian Greicha
  4. Walter Marchl
  5. Simon Loretz
  6. Christian Malik

Leider ohne Wertung blieb Alfred Hoch.

Herren Ü 60

  1. Engelbert Thalmaier
  2. Walter Kovarik
Barbara Höchsmann und Irmgard Frauenberger sorgten für einen Doppelsieg für den RC Mödling in der Kategorie Damen 2.

Vereinsmeisterschaft Rennrad 2022

Vor dem Start

Am vergangenen Sonntag fanden sich bei fast schon hochsommerlichen Temperaturen 18 hochmotivierte Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer in Dornbach ein, um auf dem tradtionellen Rundkurs die RC Mödling Vereinsmeisterschaft auszutragen. Während die Starter in der allgemeine Klasse nach dem dritten Anstieg zur Wöglerin das Ziel nach erreichten waren für die Damen und alle Herren über 60 Jahren zwei Runden absolvieren.

In der allgemeinen Klasse entwickelte sich ein spannendes Rennen bei dem Walter Marchl und Michael Skoric das Feld nach und nach dezimierten. Im Schlußsprint behielt Michael die Oberhand und holte sich letztlich klar die Vereinsmeisterschaft. Knut Okresek komplettierte das Podium und verwies den Vorjahressieger Wolfgang Jani deutlich auf den vierten Platz.

Michael und Walter als Führungsduo

Engelbert Thalmaier fuhr einen unangefochtenen Sieg in der Seniorenwertung ein, gefolgt von Walter Kovarik und Gerold Frauenberger. Deutlich spannender verlief das Rennen bei den Damen, in dem Denise Mader bei ihrer Rennpremiere auf dem Schlußanstieg noch von Livia Palffy abgefangen wurde. Irmgard Handler-Frauenberger komplettierte das Podium und verdrängte damit die vorjährige Siegerin Barbara Höchsmann auf den vierten Platz.

Engelbert hielt mit den deutlich jüngeren mit und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein

Im Anschluss an das Rennen wurden im schattigen Gastgarten des Dornbacher Hofs die unterschiedlich erfolgreichen Renntaktiken nachbesprochen. Vielen Dank gebührt unserem Obmann Walter Langer, der gemeinsam mit unseren Streckenposten Leo Huber die Vereinsmeisterschaft möglich gemacht hat.

Die Stimmung war wie das Wetter hervorragend

Vollständiges Ergebnis

KlasseRangNameZeitSchnitt
Damen1Livia Palffy00:56:4026.8
Damen2Denise Mader00:57:3826.4
Damen3Irmgard Handler-Frauenberger01:05:0423.4
Damen4Barbara Höchsmann01:09:1621.9
Herren Senioren 1Engelbert Thalmaier00:49:0830.9
Herren Senioren 2Walter Kovarik01:09:1721.9
Herren Senioren 3Gerold Frauenberger01:09:5221.8
Herren AK1Michael Skoric01:13:0833.9
Herren AK2Walter Marchl01:13:1033.9
Herren AK3Knut Okresek01:14:4833.2
Herren AK4Wolfgang Jani01:18:4831.5
Herren AK5Christian Greicha01:20:5730.6
Herren AK6Martin Hornbogner01:21:0930.6
Herren AK7Simon Loretz01:26:3028.7
Herren AK8Bernd Mayr01:30:0827.5
Herren AK9Christian Malik01:30:5227.3
Herren AK10Alfred Hoch01:34:1026.3
Herren AK11Thomas Fabian01:38:2325.2

Pläne

Eigentlich ist alles ganz einfach. Anfang April beginnen wir wieder mit der Wochenteilung, d.h. unserer wöchentlichen Rennradausfahrt am Mittwoch. So weit der Plan. Das Wetter am ersten Mittwoch im April ist absolut perfekt, alles im Plan…. Oder doch nicht? Ich wache an diesem Mittwoch auf und kann meinen Kopf nicht mehr bewegen, da meine Nackenmuskulatur nicht mitspielt.

Kann nicht sein. Ich habe doch fest eingeplant, die neue Wochenteilung-Saison heute zu starten. Doch irgendwie wird das mit meinem Nacken den ganzen Tag nicht besser und alles was ich machen kann, ist beim Treffpunkt der Wochenteilung vorbeizuschauen und allen eine gute Ausfahrt zu wünschen.

Die nächste Nacht ist katastrophal und ich male mir die abenteuerlichsten Dinge aus, die meine Schmerzen verursachen könnten. Also gehe ich am nächsten Tag zum Arzt, mit dem Resultat, dass ich zum ersten Mal in meinem Berufsleben zwei Tage krankgeschrieben werde, aber mit entzündungsbekämpfenden Medikamenten alles wieder hinbekommen sollte.

Und tatsächlich, nach zwei, drei Tagen ist der ganze Spuk wieder vorbei…. Und trotz nochmaliger Rückkehr von grauslichem Wetter schaffe ich es sogar auch in dieser Woche noch, eine kurze Rennradrunde draußen zu drehen. Damit ist der Plan, jede Woche mindestens einmal draußen Rad zu fahren weiterhin erfüllt… wie jede Woche seit Anfang 2020… puuuh, noch mal Glück gehabt!

Doch die gesamte Episode hat mich deutlich zum Nachdenken gebracht. Sich knapp zwei Tage lang wie ein uralter bewegungsunfähiger Mann zu fühlen, hat mich vor die Frage gestellt, welche meiner Pläne denn wichtig sind.

Gesund bleiben und möglichst viel quality time mit meiner Familie zu verbringen steht ja mal außer Frage. Meinen Job so gut zu machen, dass ich kein schlechtes Gewissen für meinen Zahltag habe, ist auch gesetzt. Spannender wird es mit den Freizeit-Plänen. Da sind neben diversen Familienurlauben natürlich auch meine Radfahrpläne ganz zentral….

Und für dieses Jahr sticht da der Plan für ein 24h Solo MTB Rennen heraus. Das erste für mich seit ziemlich genau 10 Jahren. Eigentlich hat mich dieser Plan schon vor meiner zweitägigen Zwangspause etwas nervös gemacht, und dann auch noch unerwartete gesundheitliche Probleme….

Und wozu hat das ganze dann geführt? Dazu, dass ich jetzt erst recht an meinem Plan für das 24h Rennen festhalte, erstes brauch‘ ich hin und wieder was verrücktes um mich lebendig zu fühlen, zweitens hängt absolut gar nix von dem exakten Rennergebnis des 24h Rennens ab, somit kann ich meinen Ehrgeiz während des Rennens immer noch drosseln, wenn andere wichtigere Pläne (siehe die Punkte Gesundheit, Familie etc. oben) gefährdet werden, und drittens braucht Gott sicher noch ein paar Hofnarren die ihn (oder sie?) mit ihren Plänen zum Lachen bringt….

In diesem Sinne, plant fleißig lauter positiv verrückte Radabenteuer und befolgt gleichzeitig den Rat von te Walt – Locker bleiben (insbesondere in der Nackengegend…)

Thermenregion Cup

Auch dieses Jahr werden wir wieder den Thermenregion Cup mit 5 Einzelzeitfahren veranstalten.

Rennen #1: Freitag, 29.04.2022: Pottendorf – Tattendorf


Rennen #2: Freitag, 06.05.2022: Seibersdorf
Rennen #3: Freitag, 13.05.2022: Klausen-Leopoldsdorf – Forsthof – Schöpfl
Rennen #4: Freitag, 20.05.2022: Grub – Hochroterd
Rennen #5: Freitag, 10.06.2022: Alland – Holzschlag (Siegerehrung)

Nähere Details werden in Kürze auf der Homepage veröffentlicht.

Ehrenzeichen für Gerold Frauenberger

Zahlreiche Gründe zu feiern bei der Generalversammlung des RC Mödling

Am Samstag dem 13.11.2021 hatte der RC Mödling zur Generalversammlung und Weihnachtsfeier 2021 im Haus an der Weinstraße geladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die gleiche mehrere herausragende Leistungen von Vereinsmitgliedern gewürdigt.

Allen voran wurde unserem ehemaligen Obmann Gerold Frauenberger das Ehrenzeichen der Stadt Mödling für besondere Verdienste um den Sport verliehen. Die Sportstadträtin Anna-Theres Teichgräber übernahm die Verleihung und ließ dabei die vielen Leistungen von Gerold während seiner Zeit als Obmann des RC Mödlings Revue passieren. Zusätzlich wurde Gerold von seitens des Vereins noch zum Ehrenobmann ernannt.

Walter Kovarik wurde ebenfalls von der Sportstadträtin Anna-Theres Teichgräber für seine erfolgreiche Teilnahme bei der Masters WM geehrt.

Im Anschluß an die offiziellen Ehrungen der Stadt Mödling wurde auch die Pokalverleihung für die Vereinsmeisterschaften auf der Straße und Mountainbike gemacht. Nach einem kurzen Rückblick auf die gesamte Saison und einem kurzen Bericht des Finanzreferenten wurde bereits wieder fleissig an Plänen für das nächste Jahr geschmiedet. Insgesamt ein sehr gelungener Abend, welcher uns schon wieder Vorfreude auf die kommenden Vereinsaktivitäten gemacht hat.

Hier noch ein paar Impressionen.