Thermenregioncup 2021 – Rückblick

Unser Thermenregion-Cup 2021 ist schon wieder Geschichte. Am letzten Freitag fand bei strahlendem Sonnenschein und sehr warmen Rückwind das letzte Rennen von Gainfarn auf den Zobelhof statt.

Im Anschluss daran fand die Siegerehrung und der gemütliche Teil im Gasthaus Holzschlag statt.

Wir gratulieren allen für die sportlichen Leistungen und möchten uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken.

Für einen Rückblick gibt es die Ergebnisse hier und eine Auswahl der Fotos hier.

Wir haben Fotos von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen gemacht. Falls jemand gerne die Fotos in voller Auflösung von uns möchte, schreibt bitte eine kurze E-Mail an Simon.Loretz@gmx.at.

Thermenregion-Cup 2021, Rennen 5: Achtung neu: Startnummern & Siegerehrung im Gasthof Holzschlag!

Die ersten vier Rennen sind bereits schon wieder absolviert und am nächsten Freitag, 18.6.2021 steigt das große Finale unseres Thermenregion-Cups 2021.

Während der Gesamtsieg in einige Alterskategorien aufgrund beeindruckender und konstenter Leistungen zum Abholen bereitliegt , so ist bei vielen Alterkategorien das Rennen aufgrund des Streichresultates noch offen. Es bleibt also spannend und wir würden uns sehr über ein großes Starterfeld (gerne auch mit Freunden und Familien) freuen, um die Leistungen bei der anschließenden Siegerehrung gebührend zu feiern.

Bezüglich der Startnummernausgabe und der Siegerehrung hat sich kurzfristig noch eine Änderung ergeben:

Die Startnummernausgabe & anschließende Siegerehrung finden im
Gasthof am Holzschlag, Holzschlag 23, 2565 Holzschlag
https://goo.gl/maps/CBEncvYQTr2r6tfCA
statt.

Die Anmeldung und Startnummernausgabe ist wie üblich von 16:30 bis 17:30. Bitte achtet jedoch auf den weiteren Weg zwischen Anmeldung und Start und plant genügend Zeit ein.

Auftakt zum Thermenregion-Cup 2021

Heute fand endlich der Auftakt zu unserem Thermenregion-Cup 2021 statt. 37 Starterinnen und Starter trotzten den Aprilhaften Wetterbedingungen und lieferten starke Leistungen auf dem Anstieg zum Hengstl. Endlich wieder Rennkilometer sammeln!
Gratulation an die Tagesschnellsten Kathi Machner (26:25,3 min) und Maximilian Kabas (21:10,0 min).
Hier geht’s zu den Ergebnissen

Und für alle, die den ersten Termin nicht wahrnehmen konnten: Es gibt ein Streichresultat für die Cup-Wertung, also gibt es keine Ausrede bei nächsten Termin nicht dabei zu sein.

Starke Leistung von Walter Marchl beim Race Around Niederösterreich

600 km, 6000 Höhenmeter in 24h 40 Min

Walter Marchl hat beim Race Around Niederösterreich mit einer starken Leistung in 24h 40 Mintuten den 26. Platz unter den Solofahrern belegt. Auch sehr kühle Temparaturen in der Nacht konnten Walter nicht aus dem Tritt bringen. Wir gratulieren zu dieser starken Leistung. Einen ausführlicheren Erfahrungsbericht von Walter gibt es hier.

Walter Marchl startet morgen beim Race Around Niederösterreich

Morgen um 16:00 Uhr startet in Weitra das Race Around Niederösterreich. Mit Walter Marchl ist auch der RC Mödling im Rekordteilnehmerfeld von über 180 RadfahrerInnen, welche die Strecke von 600 km mit 6000 Höhenmeter in Angriff nehmen.

Als Solostarter geht Walter im zweiten Startblock um 17:44 ins Rennnen. Wenn du virtuell dabei sein willst, dann gibt es unter https://www.sportlandnoe.tv/ einen Livestream.

Während des REnnen gibt es auch unter http://ran2021.legendstracking.com/# ein Live-tracking, um den Fortschritt von Walter und den anderen TeilnehmerInnen zu verfolgen.

Wir werden auch auf Facebook regelmässig über den Rennverlauf von Walter berichten, und können ihm über seinen Rennchef jederzeit aufmunternde Nachrichten zukommen lassen.

Jetzt hoffen wir, dass sich Walter heute nacht noch einmal gut ausschlafen kann, und wünschen ihm morgen alles Gute für das Rennen!

Radfahren alleine oder in der Gruppe?

Zunächst einmal eine Entwarnung. Es geht hier nicht um die nächste Diskussion von Abstandsregeln wegen der Corona-Pandemie (falls diese zufällig hier mitliest: „Schleich, di du %*#@!“). Es geht viel mehr um die Frage, ob denn unser allseits geliebter Radsport besser alleine oder in der Gruppe zu betreiben ist.

Alleine: Unabhängigkeit, Flexibilität & Planbarkeit!

Viele von uns haben einen Vollzeitjob, Familie und – ja, auch das gibt es – auch neben dem Radfahren noch andere Hobbies. Da bleibt irgendwann nur noch beschränkt Zeit fürs Radfahren, und da will jede mögliche Minute effizient genutzt werden. Wenn in dieser eh schon zu kurzen Zeit, die fürs Radfahren übrig ist, dann auch noch mit anderen eine gemeinsame Ausfahrt koordiniert werden soll, dann geht ja noch mehr wertvolle Zeit verloren. Und hat man sich dann mal mit Freund(Innen) zum Radfahren verabredet, haben diese (oder vielleicht auch mann/frau selber) dann gar noch einen schlechten Tag oder technische Defekte und bremsen einen bei der Radtour. Oder sie sabotieren den ausgeklügelten Trainingsplan mit unautorisierten Sprints zur Passhöhe (die natürlich gekontert werden müssen). So richtig unabhängig, flexibel und trainingsplan-konform radelt es sich zweifelsfrei am besten allein.

In der Gruppe: Soziale Dynamiken nutzen, Freundschaften pflegen, die Welt entdecken und dabei gleichzeitig verbessern

Wenn kennt sie denn nicht, die unerklärliche Anziehungskraft der gemütlichen Couch, wenn es draußen regnet, stürmt und kalt ist? Oder die spontane Unlust die Runde doch noch wie geplant zu fahren, wenn erkannt wird, dass dies zwei Stunden Gegenwind mit sich bringen würde? Da kann eine Gruppe sehr gut helfen. Bei suboptimalem Wetter und insbesondere bei hartnäckigem Gegenwind, gilt jedenfalls: Geteiltes Leid, ist halbes Leid. Der zweite sehr wichtige Aspekt ist, die Zeit, die mit gleichgesinnten Freunden verbracht wird. Die Radgruppe ist – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – eine Truppe mit geteilter Leidenschaft für den Radsport. Da kann vortrefflich über neueste Radtechnik, Rennergebnisse oder sonstige Wichtigkeiten getratscht werden. Und das Gegenüber ist oftmals viel mehr interessiert am Gesprächsthema als die nicht so radsport-affinen Teile der Familie. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist die Erweiterung des Horizontes, sowohl im sprichwörtlichen Sinne durch die Erkundung neuer Radrunden in der Gruppe, als auch im sozialen Sinne durch das Knüpfen von neuen Bekanntschaften. Es gibt also ebenfalls sehr viele Gründe nicht nur alleine durch die Weltgeschichte zu radeln.

Ideale Radfahrpartner*Innen – Lieblingsmenschen

Bei genauerem Lesen der Vor- und Nachteile kommt die sehr einleuchtende Erkenntnis: Radfahren ist manchmal gut alleine, und oft wäre es auch eine super Sache, gemeinsam mit Lieblingsmenschen (im Sinne von idealen RadparterInnen) Radfahren zu gehen.

Nur, wie finden sich diese Gruppen von Lieblingsmenschen zusammen? Welche RadfahrerInnen sowohl sportlich als auch persönlich am besten zu einem passen, das kann nur durch gemeinsames Radfahren empirisch erprobt werden. Da es seltensten angebracht ist, wildfremde Menschen auf der Straße anzusprechen und zu fragen: „Willst du mit mir Radfahren gehen?“, braucht es organisierte Radausfahrten. Diese wiederum sind oft schon bestehende Gruppen, bei denen schwer Anschluss gefunden werden kann. Und die Zeit und Muße für den Aufbau von neuen und offenen Gruppen nehmen sich nur wenige Leute, weil die – eh schon knapp bemessene Zeit – gerne mit effizientem Training alleine, oder mit vertrauten Lieblingsmenschen auf dem Rad verbracht wird.

Diesen Teufelskreis versuche ich – bzw. wir als RC Mödling – nun unter dem Titel „Wochenteilung“ mit unserer wöchentlichen Mittwochsausfahrt zu durchbrechen. Sobald wir wieder dürfen – nach jetzigem Stand ab dem 19. Mai 2021 – starten wir eine Rennrad- (geplant ist auch einmal im Monat eine Mountainbike-) Gruppe, die eine gemütliche gemeinsame Ausfahrt macht.  Keine wilde Trainingsausfahrt, sondern ein gemeinsames Entdecken der Gegend mit unserem bevorzugten Sportgerät. Und – das hat mir die Erfahrung aus früheren Gruppen schon gezeigt – es finden sich sicher neue Kombinationen von Lieblingsmenschen für viele zukünftige gemeinsame Ausfahrten.

Kirschblüten (?!)-Ausfahrt(en!) 2021

Die (eindeutig zu optimistisch) geplante Kirschblüten-Ausfahrt des RC Mödling fand heute unter alternativen und wetter-technisch nicht so tollen Umständen statt.
Da eine gemeinsame Ausfahrt leider nicht erlaubt war, machten sich die RadfahrerInnen des RC Mödling alleine auf den Weg und die (leider vergebliche) Such nach blühenden Kirschbäumen.

Inklusive Samstag sind aber doch ein paar Radl-Kilometer inklusive netter Impressionen zustande gekommen,…

Der leider nicht vorhandene Frühling und die noch nicht blühenden Kirschbäume sind eindeutig ein Formfehler, und deswegen wird es in naher Zukunft einen neuen Anlauf für eine (hoffentlich gemeinsame) Kirschblütenausfahrt 2021 geben.

Drinnen oder draußen?

Wie überwintert denn die Spezies Radfahrer? Wenn das Aufgehen wie ein Germteigknödel vermieden sein will, so sollte doch auch im Winter regelmäßige körperliche Aktivität auf dem Programm stehen. Jetzt gibt es zwar auch tolle Wintersportarten, aber so ganz ohne Fahrradfahren ist so ein österreichischer Winter für einen eingeschworenen Radfahrer doch zu lange. Dann stellt sich die Frage:

Radfahren im Winter: Drinnen oder draußen?

Ganz klar, die Vorteile für indoor Training sind offensichtlich: Gezieltes Watt-genaues Training mit kontrollierten externen Einflüssen. Weder Regen, noch Schnee oder Sturm, kein Glatteis, kein Matsch und das Radl wird nicht vom Streusalz zerfressen. Man spart sich stundenlanges An- und Ausziehen von sündhaft teuren durchlöcherten Funktionsunterleiberl-Zwiebelschichten. Und in den letzten Jahren ist es sogar salonfähig geworden, die virtuellen Radfahrten auf Strava zu zählen…

Und was macht euer werter Schreiberling hier? Sicher keine Sekunde Indoor-Training, sondern raus in den Schnee, Matsch und Sturm. Nix ist es mit Watt-genauem Training unter kontrollierten externen Einflüssen. Einpacken ins Merino-Unterleiberl und raus in die Natur. Fluchend mit 15 km/h gegen Winterstürme anradeln, die Rodler (immer mit Sicherheitsabstand) überholen und sich so richtig im Matsch einsauen. Das hat unter Garantie einen deutlich schlechteren Trainingseffekt wie das gezielte Indoor-Training, trägt aber wesentlich zu meiner Psychohygiene bei.

Den Winter durchzuradeln, das bringt unbezahlbare Momente mit sich. Die Natur zeigt sich von einer ganz anderen Seite und es kann passieren, dass einem mehr Rehe begegnen wie Menschen. Und wenn es so richtig fahrradunfreundlich ist, dann spürt man sich mal richtig und macht endlich mal wieder was verrücktes. Passiert eh viel zu selten dieser Tage.

Mountainbiken im Schnee, Eis und Matsch bringt enorm viel für die Fahrtechnik und wenn ich dann komplett eingeschlammt zuhause von meiner 2,5 jährigen Tochter mit „Papa, dreckig, oben und unten“ begrüßt werde, ist mir gleich wieder warm ums Herz, nur die Zehen brauchen üblicherweise noch etwas länger zum Auftauen. Die Schwiegereltern haben laut lachend ihr Handy gezückt und das Schlamm-Monster, das ich war, gleich fotographisch dokumentiert. Diese Momente soll mir das indoor-Radln mal verschaffen, dann schaffe ich es vielleicht auch mal hart genug zu sein um drinnen zu bleiben.

In diesem Sinne, wenn ihr mich sucht, ich bin in der Natur am Spielen. Es warat wegen der Psychohygiene.

Ah, by the way: Hygiene…. Meine Frau würde gerne wissen, wie Trikots ohne massive Umweltgifte wieder in ihre Ursprungsfarbe gebracht werden können.

50.000 km auf Strava

Ein Großteil meiner 50k km auf Strava

Als ich am 12.2.2011 in Bayreuth zum ersten Mal einen Garmin Fahrradcomputer auf eines meiner Fahrräder montierte konnte ich mir noch nicht vorstellen, dass ich knapp 10 Jahre später, nach einer Fahrt bei Minusgraden am Anninger in Mödling, meinen 50.000 Kilometer auf Strava hochladen würde.

Zugegeben, gegen die wirklichen Vielfahrer unter euch, sind durchschnittliche 5.000 Jahreskilometer ein Lercherlschaß, aber für mich als jemand der versucht viel zu viele Dinge in seinem Leben unterzubringen ist die 50.000 Kilometer-Marke doch schon eine Hausnummer und Anlass ein wenig zurückzublicken.

Viel ist passiert in meinem Leben in den letzten zehn Jahren: Verliebt, verlobt, verheiratet und Vater der tollsten Tochter der Welt, … zwei Jobwechsel, zwei Wohnortwechsel und zunehmend graue Haare – gottseidank bislang hauptsächlich im Bart, wo ich Sie einfach abrasieren kann. Bei diesem Rückblick hier, soll es aber um die Erinnerungen innerhalb der 50.000 auf Strava dokumentierten Kilometer gehen.

Obwohl ich im Ursprung und im Herzen ein Mountainbiker bin, geht die Mehrzahl der Kilometer in den letzten 10 Jahren auf Fahrten mit Rennrädern zurück. 3 verschiedene Rennräder leisteten mir für ca. 30.000 Kilometer treue Dienste. Mein erstes Rennrad, welches ich mir noch in Oxford gekauft hatte und mit dem ich persönlich nach Bayreuth geradelt bin, wurde mir während einer Konferenz in Dresden aus der Hotellobby gestohlen. Was Strava betrifft, hat sich das Rennrad sich somit mit der Radfahrt mit der Strecke Bayreuth-Dresden (267 km, 3200 Höhenmeter) ordentlich verabschiedet. Weniger glamurös ist der Status meines zweiten Rennrades, welches derzeit bei knapp 22.500 Kilometer steht und zum Pendeln und als Winterfahrrad misbraucht wird. Der Liebesentzug ist ursächlich auf die erstmalige Anschaffung eines italienischen Carbon-Rennrads im Februar 2020 zurückzuführen. Die junge Italienerin hat mich dieses Jahr deutlich schneller gemacht, die wirklich epischen Abenteuer mit ihr stehen allerdings noch aus. Die 5.226 Kilometer in den ersten 11 Monaten haben aber jedenfalls Lust auf mehr gemacht und sobald die winterlichen Straßenverhältnisse wieder vorbei sind, heisst es wieder „Carbon-statt-Kondition!“

Meine wildesten Mountainbike-Aktionen datieren alle zurück in die prä-GPS-Computer-Zeit und sind somit noch nicht auf Strava verewigt. Lediglich meine letzte Solo-Teilnahme bei einem 24-h-MTB Rennen ist in den 50.000 Kilometern enthalten. Die 315 Kilometer und 4930 Höhenmeter beim 24-h-Rennen in der Maxhütte 2012 sind somit meine all-time-Bestleistungen auf Strava.

Sonst lassen sich in meinen Strava-Aufzeichnungen einige geograpische Ausreisser finden, da ich meinen Weltentdeckerdrang üblicherweise versuche auch mit dem Fahrrad auszuleben. Neben einer Runde auf Mauritius stechen ein paar Mountainbike-Ausfahrten in den USA und improvisierte Trainingslager auf den Azoren, Madeira und Gran Canaria hervor. Dies beinhaltet die wirklichen Fahrrad-Abenteuer in meiner Jugend naturgemäß nicht, wobei diese auch einiges an Abenteuercharakter eingebüßt hätten, wenn ich damals schon GPS auf meinem Fahrrad gehabt hätte. Aber das ist eine andere Geschichte.

Abschließen möchte ich den kurzen Rückblick in meine 50.000 Strava Kilometer mit einem weiteren Aspekt der heutigen Ausfahrt. Da aufgund der aktuellen Corona-Krise keine Fernreisen möglich sind, habe ich es in den letzten 56 Wochen geschafft zumindest jeweils mindestens eine Radfahrt zu machen. Und so wie es aussieht, könnte das durchaus noch länger so weiter gehen. Alsdann, mit dem Motto „Carbon-statt-Corona“ auf in die nächsten 50.000 Strava Kilometer.