[… eine der kleinsten Privatbrauereien Kärntens, oder auch Malle – Mallorca (Insel)]

Ich gestehe, Bier hat’s gegeben, wir haben uns aber, ob derWetterlage, doch für die Insel entschieden. Wir haben den Winter einwenig abgekürzt und sind in den Süden gereist. Wir (=Barbara, Sabine,Michael B., Walter L., Walter M.)
Kurzzusammenfassung: Flug – Radl ausborgen – Radeln – Duschen – Essen – Schlafen – Frühstücken – Radeln –Duschen – Essen – Schlafen – Frühstücken – Radeln – Duschen – Essen – Schlafen –Frühstücken – Radeln – Duschen – Essen – Schlafen – Frühstücken – Radeln – Duschen– Essen – Schlafen – Frühstücken – Radeln – Duschen – Essen – Schlafen – Frühstücken – Radeln – Duschen – Essen – Schlafen – Frühstücken – Radeln – Duschen – Essen – Schlafen – Frühstücken – Radeln – Radl abgeben – Katzenwäsche – Bier am Flughafen – Rückflug ( ca. 1.300km, haha, für eine Märzwoche durchaus ok!)
Aber nun, etwas genauer:
Acht, oder waren’s, 9 Tage? pippifeines Radlwetter! Aber irre: habe außerhalb diverser
Radmarathons noch nie so viele Radfahrer auf einem Haufen (oder gar einer Insel) gesehen! Wahnsinn. Die Straßen durchwegs gut, für Mödlinger und Hinterbrühler Verhältnisse sowieso perfekt!
Da wir ja nun doch schon etwas bequemere Damen und Herren sind, lassen wir uns so einen Ausflug natürlich organisieren: was kostet die Welt, das kann daher auch ein Schweizer checken! Ich mach‘ hier einfach Werbung, weil, Qualität gehört erwähnt! Ablauf, Informationen, Zeiten, Transfers… alles perfekt von Huerzeler organisiert! 100 Punkte von 100 Möglichen!
Die Tourplanung lag in den Händen vom Obmann, klar, er war ja schon mal da! Ein ausgewogener Mix von flach, und weniger flach (Berge gibt’s ja nicht wirklich). Ideal für’s Frühjahr, fast alles geht auf dem großen Kettenblatt (ja, macht natürlich keinen Sinn)!

Wettermäßig sind wir ja RCM Glücksschweinderl. Wie auch im Herbst in Slowenien, hat uns „die Zelle“ nie erwischt! Genaue Info dazu gibt’s auf Nachfrage bei unserem Clubmeister Michi oder auch von uns an jedem Mittwoch beim Wochenteiler. Da gibt’s auch die Möglichkeit, von Alvaro ein paar Brocken Spanisch zu lernen: die da wären? Cerveza, Cafe, Boccadillo con Jambon, Aqua, Vino,… Alvaro ist zwar nicht aus Mallorca, spricht aber als Spanier die Sprache von dort leidlich.
Die generelle Aufgabenteilung:
– Walter L: Routenplanung
– Sabine: grundpsychologische Beratung , optional PartnerInnenvermittlung;
– Barbara: Nix vergessen und immer alles und mehr mithaben;
– Michael: internationales Flair
– Walter M: Gegen den Wind
Bezüglich Abendgestaltung (z.B. Brian Adams, Diana Ross…echt) war das Hotel zuständig. Ich gestehe hier und jetzt: wir wollten wirklich jeden Abend ausgehen! Aber! Um 10 lagen wir alle wie die Schnitzel in den Betten!

Und sonst noch? Kulturell war einiges geboten, an jedem Eck steht ne Kirche.
Landschaftlich natürlich auch. Was will man den mehr (als Meer)? Die Straßerl, so
geplant, mit sehr, sehr überschaubarem Verkehr. Aufgehalten wird man da eher von
einer Radgruppe.
Und sonst noch? Was sich mir nie erschließen wird: Es gibt eine Tankstelle mit ohne Aussicht an einer Kreuzung die nicht einmal ganz oben ist! Und hier hat einmal ein oder eine Influencer in beschlossen: „Die Plastiksessel mit einem letschtertem Croissant auf einem mit Gel vollgeschmierten Tisch ist der PLACE TO BE als Radler! Hähhh? Irgend etwas scheine ich verpasst zu haben. Aber warum nicht, tut ja keinem weh! Aber komisch ist s schon. 500hm weiter oben, über den Pass drüber und runter nach Soller gibt’s ein Cafe, mit Aussicht und allem! Vor allem mit fast keinen Radfahrern (diese Influencer haben sich die Auffahrt gespart !
So, jetzt „exfluenz“ ich mich, wünsch‘ Euch allen eine lässige Frühjahrssaison.
Ride now, te walt
