Salzkammergut-Trophy 2021

Nach langer Zeit wieder mal ein MTB Rennen. Am Samstag bin ich vom Regen in die Therme gekommen…. aber immer der Reihe nach.

Vor dem Rennen:
Der Familienurlaub am Attersee wurde erfolgreich so geplant, dass für mich ein Start bei der Salzkammergut-Trophy möglich war. Nach langem hin und her melde ich mich für die D-Strecke an, weil i) die Startzeit mit 13:00 Uhr für mich sympthatisch ist und ii) die fahrtechnisch anspruchsvollere Strecke mich reizt. Der Nachteil ist, es quälen mich die Zweifel, ob das so eine gute Idee ist, mit meinem Carbon Hardtail eine Strecke anzugehen, die als All-Mountain-Strecke ausgeschrieben ist.

Dass mein MTB mir auch noch meine Wintereskapaden mit lautem Knarzen übelnimmt, das macht die Sache auch nicht besser. Während des Familienurlaubs am Attersee starte ich noch einen verzweifelten Versuch beim lokalen Fahrradgeschäft, ob das Knarzen nicht doch abgestellt werden kann. Doch der nette Herr im Radgeschäft kann mir nur sagen, dass es mit ziemlicher Sicherheit vom Lenkkopflager kommt und nicht so leicht zu beheben ist. Unser Obmann Walter beruhigt mich, und kündigt mir gleich an, dass es beim Rennen hinreichend regnen wird, dass sämtliche Geräusche weggespült werden.

Womit wir beim tagtäglichen Beobachten der Wettervorhersage sind. Einige Tage vor dem Rennen, lautet die Vorhersage bereits ziemlich eindeutig: Regen. Nur, die Vorhersage sagt auch für den Großteil der Woche vor dem Rennen bereits Regen an, und der fällt eigentlich gar nicht so arg aus, und die Vorhersage wird jeden Tag nachträglich zum besseren revidiert. So lebt die Hoffnung auf ein akzeptables Wetter für den Renntag weiter…. bis zum Abend vor dem Rennen. Mit nur noch ein paar Stunden zeichnet sich irgendwie ab, dass dieser ganze Regen, der die ganze Woche zu übertrieben angekündet worden war, scheinbar vor hat am Renntag zu kommen. Freitag abend ist die Vorhersage schon bei 25 Liter Regen, als ich am Freitag ins Bett gehe, bereits bei 59 Liter Regen und am Samstag morgen beschließe ich bei einer Vorhersage von 90 Liter Regen nicht länger den Wetterbericht anzuschauen. Dazwischen versucht mir meine Frau noch den Rennstart auszureden, da sie nicht will, dass ich bei einem Regenrennen stürze und mich verletze. Ich beruhige sie mit dem Argument, dass richtig heftiger Regen weniger gefährlich ist, da der Schlamm gleich wieder weggespült wird… Rennvorbereitung einmal anders.

Vor dem Start:
Am Renntag wache ich mit massivem Kopfweh auf. Koffein-Entzug. Vor lauter Familienurlaub und Quality Time mit der süßesten Tochter der Welt, habe ich nicht meine tägliche Ration Kaffee bekommen… Gottseidank, wirkt die dreifache Espresso-Dosis beim Frühstück und ich komme langsam doch in Schwung.

Zum Glück bringt mich meine Frau mit dem Auto zum Start nach Bad Ischl. Und ich bin schon mal sehr dankbar, dass ich nicht im Regen zum Start radeln muss. Nach dem ich die Startnummer abgeholt habe, verabschieden sich meine Frau und meine Tochter und es ist ausgemacht, dass sie bei dem Regenwetter den Großteil des Tages in der Therme verbringen werden, wo ich sie nach dem Rennen wieder treffen soll.


Ca. 30 Min. vor dem Start setzt schon wieder kräftiger Regen ein, und die Idee mich bei dem Regen warmzufahren, die verwerfe ich gleich wieder. Ich stelle mich mit einigen anderen Startern unter und warte auf den Start. Dabei erfahre ich so ungefähr, dass die Strecke irgendwie geändert wurde, aber eh alles ungefähr gleich bleiben soll… D.h. nicht ganz 60 km und ca. 2000 Höhenmeter. Ich kümmere mich nicht wahnsinnig darum, da ich davon ausgehe, dass ich eh irgendwo im Feld mitfahre und die Strecke schon finden werde.

Knapp vor dem Start stelle ich mich ziemlich weit hinten im Starterfeld auf und denke mir nix dabei. Ich mache mir keine Illusionen über einen Spitzenplatz und ganz überhaupt wird das Rennen eh neutralisiert gestartet.

Der Start:
Pünktlich um 13:00 Uhr erfolgt der Start. Ich rolle mit den langsameren Startern hinten los und merke gleich einmal, dass hier noch kein richtiger Schwung drinnen ist. Also überhole ich auf den ersten paar hundert Metern aus Bad Ischl raus gleich einmal 20 – 30 andere Starter. Dann der erste kurze Anstieg, ich überhole noch ein paar langsamere Teilnehmer und bin plötzlich ziemlich alleine…! Mit Entsetzen stelle ich fest, dass der hintere Teil des Starterfeldes bereits im neutralisierten Teil den Anschluss an das größere Feld verpasst hat. Ich versuche noch die Lücke zuzufahren, sehe aber nur noch die größere Gruppe vor mir – nach der Neutralisation – wegbeschleunigen. Macht nichts, denke ich mir, da werde ich schon noch ein paar von denen wiedersehen.

Das restliche Rennen:
Nach dem komplett verpennten Start versuche ich einen moderaten Rhythmus in den ersten längeren Anstieg zu fahren. Ich hole tatsächlich noch ein oder zwei Fully-Fahrer ein und biege trotz strömenden Regen ganz gut gelaunt in den ersten Trail ein. Doch dann ist meine Laune, genauso wie meine Sicht etwas getrübt. Die Brille ist komplett beschlagen, und ich seh genau gar nichts auf dem matschigen und rutschigen Trail. Damit bleibe ich gleich ein- zweimal hängen und komme nicht wirklich gut voran. Aber, ich bleibe, wie meiner Frau versprochen, sehr vorsichtig und komme sturzfrei durch. Mit etwas Geduld und herumspielerei kriege ich nach ein paar Minuten Blindflug sogar meine Brille frei und komme so etwas besser zurecht.

Nach der vorsichtigen ersten Trailabfahrt geht es in den zweiten längeren Anstieg. Ich bin irgendwie schon ziemlich alleine unterwegs, sehe nur noch drei Fahrer vor mir, und hinter mir meilenweise niemanden. Das bleibt den ganzen Anstieg so, und in der nächsten längeren technischen Abfahrt führt meine – familiär versprochene – Vorsicht dazu, dass von den drei vor mir fahrenden Radfahrern niemand mehr wirklich in Sichtweite ist. Ich möchte mal auf meinem Garmin schauen, wie viele Höhenmeter ich denn schon geschafft habe… doch die Höhenmeterangabe hat schon vor dem Regenwetter kapituliert. Ich habe also zunächst mal keine Ahnung wieviel von den ca. 2.000 Höhenmeter ich schon geschafft habe.

Im nächsten längeren Anstieg, es hat endlich mal aufgehört zu regen, sehe ich nach einer Weile wieder einen Radfahrer vor mir. Mit dieser Karotte vor der Nase kämpfe ich mich Meter um Meter an den anderen Radfaherer heran und hole ihn am Ende des Anstieges ein. Gemeinsam mit dem eingeholten Fullyfahrer machen wir auf einem flacheren Stück endlich ein paar Kilometer, bevor ich ihm die Vorfahrt für den technischen Downhill lasse. Ich holpere zunächst einen verschlammten Wurzeltrail runter und fahre dann mit einem gewissen Sicherheitspuffer aber doch zügig eine lange Abfahrt durch einen Bach (vormals Trail). Die Linienwahl ist in diesem Fall eher einfach: Immer der Strömung nach.

Der Fully-Fahrer ist natürlich lange ausser Sicht als ich unten ankomme. Es geht wieder in den Anstieg und nun bin ich gänzlich alleine. Es gibt aufgrund des Regens kaum Zuschauer an der Strecke, und die Beschilderung ist etwas verwirrend. Es gibt zwar bei jeder Abzweigung ein Schild welches mir die Richtung weist, aber gleichzeitig gibt es auch viele Schilder welche in meine Richtung zeigen. Und ich bin diesen Anstieg doch schon einmal gefahren… Ich erinnere mich an die Ankündigung der Streckenänderung vor dem Start, welche doch beinhaltet hatte, dass wir ein Stück zweimal fahres müssen. Soweit, also gut…. Aber, halt: Was wenn ich jetzt hier auf eine Möbius-Schleife geschickt werde?

Zum Glück hole ich den Fully-Fahrer von vorher wieder langsam ein, und es finden sich wieder vereinzelt ein paar Zuschauer am Streckenrand. Ich bin also noch auf der richtigen Strecke. Motiviert von dem einen gewonnenen Platz kämpfe ich mich den Anstieg bis nach oben und komme den nachfolgenden Trail auch ganz gut runter. Ich bin extra-vorsichtig und steige freiwillig ein oder zweimal ab, immerhin habe ich meiner Familie eine sturzfreie Fahrt versprochen. So weit alles gut, nur wo auf der Strecke ich mich befinde, das ist mir gänzlich unklar. Mittlerweile bin ich schon mehr als 3 Stunden unterwegs und mein Garmin versucht mir immer noch zu erklären, dass ich erst ein paar hundert Höhenmeter geschafft habe…. Ich beginne ernsthaft daran zu zweiflen, dass ich meine angepeilten 4 Stunden schaffen kann. Doch dann plötzlich: Die Ewige Wand. Der einzige Streckenpunkt mit Wiedererkennungswert für mich. Ich bin ja doch schon sehr weit gekommen auf der Strecke. Kurz darauf bin ich auch schon unten im Tal und hinter mir taucht auch wieder der Fully-Fahrer auf. Gemeinsam kommen wir an die letzte Verpflegungsstation, die ich auslasse, während er noch kurz stehen bleibt. Kurz darauf holt er mich wieder ein, und wir beschließen uns in der Führungsarbeit abzuwechseln. Endlich geht auch kilometermässig was vorwärts und wir holen ein paar andere TeilnehmerInnen ein. Die sind jedoch alle nicht auf unserer Distanz…. Beim Zieleinlauf habe ich keine wirkliche Motivation oder Energie mehr um gehen meinen einzigen Weggefährten zu sprinten und rolle einfach nur hinter ihm ins Ziel. Während er den 2. Platz in der AK 60 erreicht hat, komme ich mit 3:50 h auf den 12 Platz in der AK 40.

Nach dem Rennen:
Ich bin zunächst froh im Ziel zu sein. Ich bin wie versprochen sturzfrei durchgekommen, und mein Ziel unter 4 Stunden zu bleiben, habe ich auch geschafft. So richtige Euphorie kommt jedoch noch nicht wirklich auf. Es schüttet wieder wie aus Kübeln und ich mache mich irgendwie planlos zunächst daran mein Rad zu waschen. Dann such ich meinen Rucksack, um zumindest eine trockene Regenjacke anzuziehen. Kurz versuche ich ob ich sonst jemand vom RC Mödling sehe, aber diese Hoffnung verwerfe ich gleich wieder, dafür ist selbst die abgespeckte Covid-19-Regenversion von der Salzkammergut-Trophy zu groß.

Ich melde mich also wie versprochen gleich bei meiner Frau und erfahre so gleich, dass die süßeste Tochter der Welt in Bad Ischl in der Therme auf mich wartet. Also radle ich noch 10 Kilometer durch den strömenden Regen zurück nach Bad Ischl. Meine genial gut oraganiserte Frau hat es geschafft, den Autoschlüssel bei der Kasse der Therme für mich zu hinterlegen und ich kann meine trockenen Sachen aus dem Auto in der Tiefgarage holen. Dabei schaffe ich es noch beim aus dem Aufzug aussteigen zu stürzen, … aber das zählt ja nicht mehr zur Salzkammergut-Trophy. Die habe ich wie versprochen sturzfrei bewältigt.

In der Therme finde ich gleich meine zwei Herzdamen, und das Strahlen meiner Tochter unterbricht die mentale und körperliche Verarbeitung der eben bewältigten Salzkammergut-Trophy sofort.

Epilog:
Erstens: Es muss noch gesagt werden, dass meine Frau mit der Empfehlung von Merino-Unterleiberl absolut recht hat.
Zweitens: Auch unser Obmann Walter hat Recht behalten mit der Vorhersage, dass der Bad Ischler Regen meinen Lenkkopf zum Schweigen gebracht hat.
Drittens: Durch diese ganze Regenpartie ist sich kein After-Race-Bier mit Walter oder Christian ausgegangen. Dies ist ein Formalfehler, der nur durch eine erneute Rennteilnahme korrigiert werden kann.

Radfahrcovidproblematiken!

Gefühlte eineinhalb Jahre Covidlockdown liegen nun hinter uns, hat uns das geschadet (der Form)?

Jänner und Februar 2020:

Meldungen aus China oder zumindest von weit weg über eine Grippe! Kaum interessant weil… ich bin da und nicht dort,… ich habe die ersten 2 Februarwochen in Gran Canaria gebucht (Geheimtraining 😊). Darüber hinaus haben wir alle in dieser Zeit ja eher Panik, weil zu wenig trainiert (saukalt, nass, oder beides)!

März 2020:

Jede/r hat total geheime Informationen von einer geheimen Quelle; auch bei uns steht ein Lock Down bevor, die Leute sterben lt. Geheiminfo wie die Fliegen bzw. haben eine leichte Grippe. Supi, ich darf mir den Krankheitsverlauf aussuchen!

Auf jeden Fall müssen wir HAMSTERN! Haben eh alles zu Hause, bin absolut der Falsche dafür. Wie soll ich wissen, was mir fehlen wird und ich jetzt noch nicht vermisse bzw. überhaupt weiß!!? Außerdem: Klopapier ist beim Spar aus, Dosenpfirsiche auch. Evtl. Chilli con Carne vom Hofer, aber das esse ich ja sicher nicht! Meine alternative Hamstereinkaufsliste: Ersatzschläuche MTB und RR, jeweils 1 Satz Reifen, Extraspeichen, Züge,… Öle und Fette, Werkzeug sowieso und weil man eh gerade einkauft, geht noch ein Trikot mit. Und eine Jacke. Und das 17te Rücklicht!…

15. März 2020, ca.:

HARDLOCKDOWN! Keine gemeinsamen Ausfahrten, kein Einkaufserlebnis (hähh), kein Entfernen von zuhause, kein alles! Ich geh‘ halt einmal (geheim) trainieren, Hausrunden, 3-5 Hunderter (km) gehen dann die Woche, ist ja auch Kurzarbeit! Wer das einmal bezahlen wird? Wir leiden aber auf hohem Niveau! Dazu ein echtes Special, sogar die (wenigen) Autos halten Abstand von mir als Radler, lässig, ob das so bleibt? (Nein, natürlich nicht!! Gefühlt wird es jeden Tag schlimmer, aber darüber schreibe ich ein anderes Mal)

Ich habe noch keine Angst, alles easy, die Form stimmt!! Aber dann, erste Rennabsagen! Das ist hart! Mein Leben damit voll eingeschränkt! Wer denkt schon an die Leute auf Intensiv,… die sind ja 1. andere und 2. noch immer weit weg (zwar nicht China, aber trotzdem!)

Dann aber: ANGST!! Die Regierung gibt bekannt: „wir vertrauen auf den gesunden Menschenverstand der ÖsterreicherInnen“!!! Damit war klar, genau die Leute, die so etwas exotisches benötigen würden, vermissen denselben einmal sicher!

So schlimm kann es aber noch nicht sein, ein Babyelefant klingt ja niedlich! Woher soll ich in Österreich wissen, wie groß ein Babyelefant ist, wird, sein soll? Ich kenne eine Kuh, ein Schwein und ein Hendl!

Na egal, ich geh‘ raus trainieren, der Abstand wird schon reichen, zumal ich alleine fahre!

Sommer 2020:

Alles wieder ok, die Gastgärten sind offen, wir dürfen wieder einkaufen, was will man mehr? Urlauben wird schon schwierig, aber zumindest sind die gefährlichen Sachen gedanklich weit, weit weg! Und: die AutofahrerInnen werden schon wieder aggressiver, eh klar, die verlorene Zeit muss eingeholt werden! Zudem: diese @@ Radlfahrer, die haben Spaß und wir Corona, oder so! Aber die Form ist ok, der Sommer auch!

Herbst/ Winter 2020:

Eine rennfreie Saison geht zu Ende, aber alle kurzarbeitsgeplagten RadlerInnen sind trainiert bis in die Haarspitzen, auf Strava läppern sich die km und hm nur so!

2020/ 2021:

Wie soll man das beschreiben? Hardsoftlockdown mit Öffnungen und logische Erleichterungen bzw. Hilfen für alle Bereiche, die guten Zugang bzw. gute Lobbyarbeiter haben? Egal, wir sind RadfahrerInnen und keine Politiker… gut so!!

Ein Tag im April 2021

Asche auf mein Haupt, der Tag der Impferschleichung! Obwohl kein Bürgermeister,… hat es sich so ergeben, dem Race Around NÖ sei Dank! War eh knapp, 2 Wochen nur eingeschränkt trainiert, macht echt müde so ein Jaukerl!

Angst habe ich keine. Erstens hab‘ ich mir (seinerzeit) für meine Südamerikareisen alles Mögliche ungefragt und uninformiert reinspritzen lassen, zweitens habe ich keine Angst bzgl. der nun in mir aktiven spysoftware vom Billie Gates. Er hätte mein Bewegungsprofil einfacher bekommen, auf Strava! Immerhin komme ich jetzt auf mindestens 2 der 3G (Gesund, Geimpft,…) manchmal auch auf mehr. Übrigens, mein Handy kann 5 (G)!

Seit Mai 2021

Ein großes Problem tut sich natürlich auf, im Suezkanal steckt ein Riesenpfropfen, sehr viele Container mit Rädern und Ersatzteilen stecken für Wochen fest, jetzt wird’s ernst! Gut, dass ich meine Räder nicht jährlich wechsle, aber die unter euch die das tun (müssen) kommen nun ins Schwitzen.

Es (Covid) dauert nun schon sehr lange, es ist hart! Härter als… was? Na egal, es ist ein Ende in Sicht! Eh schon wissen, gesunder Menschenverstand,… Und trotzdem, jetzt dürfen wir wieder, jippieh. Auch wir (RC Arbö Mödling) haben seit 19. Mai schon zwei Einzelzeitfahren veranstaltet, dazu auch schon 3 s.g. Wochenteilungen (lockere Mittwochabendclubausfahrten) gefahren, wir leben noch und wieder!

Wie geht’s weiter?

Egal ob dafür oder dagegen (aufpassen, Masken, Impfung,…), wir, die RadfahrerInnen stehen da drüber und üben unseren Sport aus! Wir sollten es wie mit allem halten: Leben und leben lassen! Vielfalt ist gefragt (deswegen haben wir nicht alle die gleichen Räder, z.B.). Da wir tun können, was wir lieben, können wir zufrieden sein (und mehr).

Übrigens, schon bemerkt? Seit 31. Mai ist der Winter zu Ende, ja, echt. Ich gehe jetzt sofort raus, das erste Mal kurz/ kurz, mit dunkler Sonnenbrille.

Wir sehen uns auf der Straße oder auch am Trail,

te Walt

PS.: Jeder Beitrag beschreibt die höchstpersönliche Meinung der SchreiberInnen, muss daher nicht Ausdruck des Clubs bzw. der Clubmitglieder sein!

Race Around Niederösterreich – Weit Radlfoahn

600km – 6.000hm

Einen Tag vor einem Weitradlrennen gehst Du um 22:00 schlafen (morgen um diese Zeit bist Du schon 4h unterwegs), stehst am nächsten Tag um 6 auf. Der erste Gedanke…? Morgen um diese Zeit bin ich erst 8h unterwegs, nicht einmal die Hälfte!

Du schaust jede Stunde ins Wetter App, vielleicht wird‘s eh besser. Radfahren wäre super zum Beruhigen, aber das Rad ist schon im Begleitfahrzeug, jetzt gibts nur noch warten, toll, genau mein Ding!

Dann stehst Du auf der Startrampe, es regnet leicht, frisch ist‘s auch (die „Ganslhaut“ siehst sogar durch die Beinlinge). Komisches Gefühl, weil eines ist sicher: locker wird es (wahrscheinlich) nicht. Wer macht eigentlich „Sachen“, die man nicht machen muss, wissend, dass es weh tun, sehr hart,… wird? Freiwillig!?!

Endlich am Rad, los gehts! 600km noch, 6.000hm, aber die sind noch weit weg. In 3h wird es finster und damit noch kälter, geduldig bleiben, egal wie schnell Du fährst, es dauert trotzdem noch echt, echt lange!

Es funktioniert wie im Schotterwerk, alle Teilnehmer mit dem ungefähr gleichen Leistungslevel werden auf ein paar km verteilt quasi „zusammen gerüttelt“. Du siehst permanent die orangen Blinklichter der Begleitfahrzeuge der KonkurrentInnen in der Nacht blinken. Lieb sind die Leut‘ im Weinviertel, immer wieder ein paar Zuseher, die Dich, auch weit nach Mitternacht, vom Straßenrand anfeuern, sehr lässig.

Am Horizont links hinten ein erstes Anzeichen der Morgendämmerung, nur mehr -2°C, aber das Licht wird helfen.

Seit Stunden ist mir schlecht, die Trinknahrung will an die frische Luft, leider von der falschen Seite aus! Die Hauptaufgabe: gegen den Gedanken aufzugeben anzukämpfen, stundenlang, die Beine sind aber gut, die fahren eh! Aber der Kopf! Noch immer 300km! Könnte einfach stehenbleiben, macht überhaupt nichts, das Leben läuft gleich weiter,…`! Ich trete aber weiter, wie hat der Teamchef AD gesagt? „Wennst‘ 301km hast, brauchst nicht mehr umdrehen, das wäre dann ja weiter“! Trotz diverser Schmerzen muss ich lachen… und fahr‘ weiter!

Endlich geht‘s rauf zum Semmering, mir ist nicht mehr so übel, die Beine sind noch immer gut. „Jengs“ (Voigt) würde sagen, „er fährt einfach seinen Stiefel“… Oben auf der Passhöhe gibts einen Kontrollpunkt, Video und Check; weiter geht‘s, die Kalte Kuchl, ein paar Schupfer und der Wastl im Wald warten. Irgendwo dazwischen ein 23% Steigungsschild, eh schon egal! Mir gehts recht gut, mach mir eher Sorgen ums Begleitteam, die haben schon sehr müd ausgesehen.

Auf was es nun ankommt? Bergauf, technisch sauber „rhytmisieren“ rund treten, Frequenz fahren. Bergab konzentrieren! Nach mittlerweile 14h pausenlos am Rad verschätzt man sich bei 70kmh vor einer Kurve nur ungern (sonst aber auch).
Endlich wieder über die Donau, Ybbs (auch AD) ist erreicht, dazu mein Lieblingsstraßenschild: „Radfahren verboten, ausgenommen Rennradfahrer“, lässig!

Ab nach rechts, letzte Etappe wieder rauf ins Waldviertel! Gibt‘s dort überhaupt Fußball oder Tennis? Es geht nur mehr rauf und runter, flach und eben ist’s gefühlt nicht mehr!
Die letzten Stunden sind super, die Einteilung hat gepasst, ich kann sogar 2 Zweierteams überholen. Sie versuchen noch, alle 5 Minuten zu wechseln, aber es geht extrem gut, ich sehe sie erst wieder im Ziel, da bin ich schon umgezogen.

15km noch, oha, der RC Arbö Mödling Obmann himself ist auf einmal da (am Rennrad natürlich) und gibt mir, neben Begleitschutz auch noch die Energie, „all out“ zu fahren, es geht super dahin, ich sehe das Schloß in Weitra auftauchen, es ist sooo lässig.

 Ab durchs Ziel, ich würd gerne die Welt und jede(n) umarmen, wobei ich das normalerweise absolut hasse! 22:40 am Rad, 2h Pausen bzw. Stillstand (Ampeln!… 20min musste ich aufs Begleitfahrzeug warten, die brauchten eine Rast um Nudelsalat zu essen und die Sonne zu genießen, gut so).

Was bleibt? Ich weiß noch immer nicht, warum man so etwas macht, aber: ich glaube echt, dass ich ein besserer Radfahrer geworden bin, in nur 24h! Und ein besserer Mensch vielleicht auch! Kann‘s nicht erklären, fühlt sich aber so an!

Und sonst noch? Die Begleitfahrzeugjungs (Martin, Wolfgang, Reiner, Marco) waren immer da, Barbara, Tatjana, Matthew und Leyna und viele Freund*innen und Kolleg*innen super dabei, danke euch allen!  Weitradlfoahrn hat etwas, man kann es nur erleben, nicht erklären. Einfach mal selbst ausprobieren, keine Angst. Wenn 20km weit sind, dann eben nur diese 20km, oder eben 100 oder 200… Einfach einmal eine Grenze austesten! Und wenn es zu viel ist, auch kein Problem, es passiert nichts, es ist nicht wichtig! Oder doch?

Radfahren alleine oder in der Gruppe?

Zunächst einmal eine Entwarnung. Es geht hier nicht um die nächste Diskussion von Abstandsregeln wegen der Corona-Pandemie (falls diese zufällig hier mitliest: „Schleich, di du %*#@!“). Es geht viel mehr um die Frage, ob denn unser allseits geliebter Radsport besser alleine oder in der Gruppe zu betreiben ist.

Alleine: Unabhängigkeit, Flexibilität & Planbarkeit!

Viele von uns haben einen Vollzeitjob, Familie und – ja, auch das gibt es – auch neben dem Radfahren noch andere Hobbies. Da bleibt irgendwann nur noch beschränkt Zeit fürs Radfahren, und da will jede mögliche Minute effizient genutzt werden. Wenn in dieser eh schon zu kurzen Zeit, die fürs Radfahren übrig ist, dann auch noch mit anderen eine gemeinsame Ausfahrt koordiniert werden soll, dann geht ja noch mehr wertvolle Zeit verloren. Und hat man sich dann mal mit Freund(Innen) zum Radfahren verabredet, haben diese (oder vielleicht auch mann/frau selber) dann gar noch einen schlechten Tag oder technische Defekte und bremsen einen bei der Radtour. Oder sie sabotieren den ausgeklügelten Trainingsplan mit unautorisierten Sprints zur Passhöhe (die natürlich gekontert werden müssen). So richtig unabhängig, flexibel und trainingsplan-konform radelt es sich zweifelsfrei am besten allein.

In der Gruppe: Soziale Dynamiken nutzen, Freundschaften pflegen, die Welt entdecken und dabei gleichzeitig verbessern

Wenn kennt sie denn nicht, die unerklärliche Anziehungskraft der gemütlichen Couch, wenn es draußen regnet, stürmt und kalt ist? Oder die spontane Unlust die Runde doch noch wie geplant zu fahren, wenn erkannt wird, dass dies zwei Stunden Gegenwind mit sich bringen würde? Da kann eine Gruppe sehr gut helfen. Bei suboptimalem Wetter und insbesondere bei hartnäckigem Gegenwind, gilt jedenfalls: Geteiltes Leid, ist halbes Leid. Der zweite sehr wichtige Aspekt ist, die Zeit, die mit gleichgesinnten Freunden verbracht wird. Die Radgruppe ist – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – eine Truppe mit geteilter Leidenschaft für den Radsport. Da kann vortrefflich über neueste Radtechnik, Rennergebnisse oder sonstige Wichtigkeiten getratscht werden. Und das Gegenüber ist oftmals viel mehr interessiert am Gesprächsthema als die nicht so radsport-affinen Teile der Familie. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist die Erweiterung des Horizontes, sowohl im sprichwörtlichen Sinne durch die Erkundung neuer Radrunden in der Gruppe, als auch im sozialen Sinne durch das Knüpfen von neuen Bekanntschaften. Es gibt also ebenfalls sehr viele Gründe nicht nur alleine durch die Weltgeschichte zu radeln.

Ideale Radfahrpartner*Innen – Lieblingsmenschen

Bei genauerem Lesen der Vor- und Nachteile kommt die sehr einleuchtende Erkenntnis: Radfahren ist manchmal gut alleine, und oft wäre es auch eine super Sache, gemeinsam mit Lieblingsmenschen (im Sinne von idealen RadparterInnen) Radfahren zu gehen.

Nur, wie finden sich diese Gruppen von Lieblingsmenschen zusammen? Welche RadfahrerInnen sowohl sportlich als auch persönlich am besten zu einem passen, das kann nur durch gemeinsames Radfahren empirisch erprobt werden. Da es seltensten angebracht ist, wildfremde Menschen auf der Straße anzusprechen und zu fragen: „Willst du mit mir Radfahren gehen?“, braucht es organisierte Radausfahrten. Diese wiederum sind oft schon bestehende Gruppen, bei denen schwer Anschluss gefunden werden kann. Und die Zeit und Muße für den Aufbau von neuen und offenen Gruppen nehmen sich nur wenige Leute, weil die – eh schon knapp bemessene Zeit – gerne mit effizientem Training alleine, oder mit vertrauten Lieblingsmenschen auf dem Rad verbracht wird.

Diesen Teufelskreis versuche ich – bzw. wir als RC Mödling – nun unter dem Titel „Wochenteilung“ mit unserer wöchentlichen Mittwochsausfahrt zu durchbrechen. Sobald wir wieder dürfen – nach jetzigem Stand ab dem 19. Mai 2021 – starten wir eine Rennrad- (geplant ist auch einmal im Monat eine Mountainbike-) Gruppe, die eine gemütliche gemeinsame Ausfahrt macht.  Keine wilde Trainingsausfahrt, sondern ein gemeinsames Entdecken der Gegend mit unserem bevorzugten Sportgerät. Und – das hat mir die Erfahrung aus früheren Gruppen schon gezeigt – es finden sich sicher neue Kombinationen von Lieblingsmenschen für viele zukünftige gemeinsame Ausfahrten.

Radfahrerinnen

Auf vielfachen Wunsch (meiner Schwester) geht es heute um ein, für uns Radfahr(ER), Thema, über welches wir auch sonst schon nichts, wenig, aber sicher immer zu wenig wissen!

Alle hier bereits geschriebenen Artikel (Geduld, Watt…, außer Mamils) treffen natürlich auch auf Frauen zu. Nur, Männer sind insgesamt, nennen wir es, einfacher gestrickt (man kann dies auch viel, viel böser ausdrücken).

Die folgenden Zeilen beruhen nicht auf Wissen, sondern rein auf Beobachtungen und daraus resultierenden, total subjektiven Erklärungsversuchen!

Aktuell bin ich nach Schwarzensee raufgeradelt, im moderaten Trainingstempo, quasi fast voll aber mit entsprechender Reserve. Man(n) läuft ja sonst in Gefahr, dass wer auffährt und man entscheiden muss, die Herausforderung anzunehmen! Nun aber das Dilemma! Eine junge [Pause]… Frau zieht, ziemlich am Anschlag, am steilsten Stück vorbei. Dann noch eine!!

Was tun? Wie soll man als Radfahrer (männl.) mit dieser Situation umgehen? Gönnerhaft fahren lassen aber dranbleiben (=man könnte, wenn man wollte)? Vorfahren und die totale Niederlage wegen Explosion vor der Höhe riskieren? Nichts, weil, das müssen ja mindestens Profiradfahrerinnen sein?

Der professionelle Mann geht auf Nummer sicher: umsehen, ob eh kein Kollege in Sicht ist (d.h. keine Zeugen), danach nicht reagieren und lt. Jens Voigt den „eigenen Stiefel“ weiterfahren, nix passiert!

Ja, meine lieben Herren und Vereinskollegen, die Zeiten sind (fast*) vorbei, in denen die Frau/ Freundin/ Klubkollegin mit dem alten, teils kaputten und natürlich nicht mehr entsprechendem Rad in 15m Abstand (=außerhalb des Windschattens) in der Aerobicmode und im weiten Baumwollshirt am Anschlag hinter dem Herrenradler auf seinem neuen Carbonvelo nachgefahren ist, damit man auch wieder einmal etwas gemeinsam macht! Und danach musste die arme Frau auch noch am Stammtisch mit zehn verschwitzten, Bier trinkenden Männern sitzen, die sich Heldentaten aus den vergangenen Radrenntagen erzählen! Wie gesagt, diese Zeiten sind VORBEI, endgültig, gut so!

(fast*): ich komme darauf zurück: es gibt da doch noch eine aktuelle Geschichte einer gemeinsamen Ausfahrt eines befreundeten, noch immer verheirateten Paares. Sie will etwas gemeinsam machen, er auch. D.h. der Mann M. mit 15.000 Trainingskilometern (Frau, T.: 0) entscheidet sich für eine schöne gemeinsame Radtour, lockere 300km+ von Passau nach Wien… T. hat nach dem ersten Regentag dann doch eine Radmode bekommen… wie gesagt, sie sind noch immer verheiratet, gemeinsam kann man auch andere Dinge machen!

Natürlich gibt es Unterschiede! Natürlich gibt es andere Zugänge zu unserem Sport, aber: das hat einmal grundsätzlich nichts mit dem Geschlecht zu tun! Gerade jetzt fällt schon auf, wie viele Frauen auf das Rennrad, Bike, … gewechselt sind, um ihre Runden zu ziehen. Vor einigen Jahren noch Exotin, nun Radfahrerin, bitte weiter so! Unserem Sport wird gerade der Kopf ein wenig zurechtgerückt, nicht jede Genussausfahrt wird zum Rennen, vielen Dank. Und Obacht die Herren, fix ist es nicht, dass ein Frauenantritt nicht für Dich reicht. Neben vielen anderen gibt es z.B. in einem Radklub in Wien (mit einem Frauennamen), eine gleichnamige Frau, die einem schon die Grenzen aufzeigen kann! Und aufgepasst liebe RC Arbö Mödling Herren, sie hat auch schon zugesagt, bei unseren (nun bald startenden) Mittwochsausfahrten (Ausschreibung auf unserer HP) dabei zu sein! Darum, zur eigenen Sicherheit, werden wir diese Ausfahrten NICHT zum Rennen machen, dies dient nun auch zu unserer eigenen Sicherheit (Seelenheil und interner Heldenstatus)!

Ihr seht, da ich ja in einer sehr glücklichen Beziehung lebe, gehe ich NICHT genauer auf das eigentliche Thema ein, es soll ja auch so bleiben!

Wir alle sollten verstehen, dass es in diesen, „zerFacebookten“, zerStravaten“, selbstauftrittsverliebten Zeiten an der Zeit ist, mit alten Mustern zu brechen (als Mann bzw. Radfahrer). Es gibt kein „Besser“, „Schlechter“, … es gibt nur uns RadfahrerInnen! Alle zusammen die diesen Sport echt gerne haben. Alle zusammen leider noch immer das Feindbild einiger intellektuell eingeschränkter Verkehrsteilnehmer im Auto oder am Moperl!

Das Schöne dabei, man kann und soll seinen „Vogel“ ja trotzdem voll ausleben, ob gemeinsam oder einsam! Sehen wir uns halt wie die Spatzen (=Sperling?), da gibt’s von außen keinen Unterschied, „eiweindig“ (=steir. für innenliegend) kann man sich (und andere) ja anlügen! Oder wie die Enten: von außen gut unterscheidbar, eiweindig sind beide Vögel!

Apropos Vogel: te Walt geht jetzt ein wenig raus zum Trainieren! Das RAN startet in 2 Wochen, da will ich einigermaßen fit sein. Zudem trifft man ja viele nette RadkollegInnen, der Frühling ist da!

KJ, Kcal, KW, W,… Essen & Trinken halt!

Ernährung oder Nutrition (spätlateinisch nutritio ‚Ernährung‘, lateinisch nutrire ‚nähren‘) ist die Aufnahme von organischen und anorganischen Stoffen, die in der Nahrung in fester, flüssiger, gasförmiger oder gelöster Form vorliegen. Mit Hilfe dieser Stoffe wird die Körpersubstanz aufgebaut oder erneuert und der für das Radfahren notwendige Energiebedarf gedeckt.

Heute geht es um Essen und Trinken! Beginnen wir mit der Theorie:

Merke:  KW mal gefahrene Sekunden durch 0,23 durch 4,2 ergibt die Kcal/h, die Du verbrauchst, zirka! D.h. z.B. ich für das geplante RAN am 07. Mai:

0,2 x 86.400 : 0,23 : 4,2 = 17.888,2 kCal („Verbrauch‘ i“)

700 x 24 = 16.800 kCal („Brauch‘ i“)

Diese Werte sind übrigens grob übertrag- und skalierbar, jede(r) ist anders, die einen haben lieber Bier, die anderen eher Wein!

Soviel zur Theorie des anstehenden RAN (www.ran-bike.at)… Der Kalorienverbrauch wird, bei einer Fahrzeit von 24h so um die 17.000 sein, reinbekommen kann man maximal 700Kcal/h (bei mir geht’s eher in Richtung 600, außer beim Grillen). Auf jeden Fall is(s)t’s theoretisch möglich, ernährungsmäßig ausgeglichen zu bilanzieren! Wenn man sich an einen “Ernährungsfahrplan“ hält! Gut ist es dann aber auch, wenn sich der Körper daran hält, dass ist allerdings Tagesverfassung und Übung.

Blöd nur, wenn es nicht klappt, dann kann es zu „Mehrerlei“ kommen:

Gastrointestinale Beschwerden: eher hinten unten
Hungerast: überall
Rückwärts essen: eher vorne oben

Ohne jetzt aber gleich 20h+ am Rad zu sitzen, essen und trinken beeinflusst die Performance doch einigermaßen. Hatte einmal vor langer Zeit vergessen zu essen, bin dann aber am Bike mit dem Rutsch auf den Steinplan! Fast ganz oben, ein klassisch herrlicher Hungerast. Ich, mehr oder weniger stehend auf dem Schotterweg und eine sehr, sehr korpulente Familie, alle noch dazu in Leggins (weil’s so angenehm ist), überholt mich spazierend! In Crocks! Als Todesstoß, zuerst der Dackel, der mich beim Überholen auch noch mitleidig angehechelt hat!  Übrigens: Ein anderer Freund vom Rutsch hat einmal in Italien auf den Knien eine Zuckerrübe ausgegraben und reingebissen! Schön langsam glaub ich, es liegt am Rutsch (= der Weltbeste), oder eben am Essen (vergessen)!

In diese Abteilung (die, die nicht essen) gehören wir beim RC Arbö Mödling meistens immer eher nicht! Biken am Anninger und dann ins Bockerl, so schaut es aus. Ich kenne zufällig die Speisekarte dort, habe neben dem Schnitzel, den Riesenknödeln? (stimmt nicht),… weder Frühlingskräutersuppe noch Porridge,… gefunden. Ich habe aber gehört, dass es Leitungswasser geben sollte, kann dies wer von euch bestätigen?

Ein bissl sollte man jedoch auf die Ernährung achten. Auf alle Fälle dann, wenn es einmal weiter oder schneller oder beides wird! Spätestens bei stundenlangen Touren spürt man sowieso, dass die Croissants vom Frühstück nicht ganz ausreichen. Ab einer gewissen Intensität gibt der Körper bei „zuviel“ sofort Bescheid, man isst dann eben rückwärts. Bei „zu wenig“ natürlich auch, man fährt dann (gefühlt) rückwärts!

Neben „studieren“ (vorab mal hinsetzen, sich die Zutatenlisten und Energiewerte reinziehen) hilft nur und unbedingt „probieren“. Sonst landest Du wieder bei: „rückwärts essen“ und das ist echt schlecht für die Performance!

Es geht sich also nur aus, wenn alles, wirklich alles, zusammenspielt. Die Leistung so wählen, dass die Energie aus den Körperreserven bereitgestellt werden kann, nur so viele Kalorien reinschieben wie verwertet werden können (ob flüssig oder/ und fest hängt von Deinen Vorlieben ab). Ah ja, schmecken sollte es auch einigermaßen. Und: mitnehmen muss man die Sachen ja auch, ein Sandwichwecken mit Haussalami macht unschöne Flecken am Trikot hinten, sieht dazu nicht ok aus und steht im Wind!

Te Walt wünscht euch allen „Guten Appetit“, ich fahr jetzt eine kleine Runde, dann werfen wir den Griller an, wenn er schon da steht 😊 (und es nicht schon wieder schneit)!

RAN an die Waden!

Te Walt wird ja heuer das RAN fahren. Momentan sieht es so aus, dass dieses von 07.-09.05. stattfindet, aber „who knows“, Corona, eh schon wissen. Aber, ich tu‘ mal so, als ob es so wär‘…

Vorbereitung ist sowieso das falsche Wort. Vor der Saison ist ja bekanntlich nach der Saison, dazwischen kommen nur die paar Weihnachtskekse. Genaugenommen gibt es nur: DIE (eine) RADSAISON, 01.01.-31.12.! Jedes Jahr! Immer!

Natürlich gibt (gäbe) es neben dem Radfahren auch noch andere Sportarten, aber hier sind wir auf der Homepage des RC Arbö Mödling, da geht es halt vorrangig nur darum! Um es aber erwähnt zu haben, bei uns im Club gibt es SurferInnen, SkitourengeherInnen, Wanderer (gibt es Wanderinnen?), GolferInnen,… eh alles also.

Jetzt aber weiter im Text, das RAN. Neben einer guten Form, einem guten Team, einem guten Tag,… ist Streckenkenntnis alles. Kann mich an meinen ersten Glocknerman erinnern. Hatte mir die Soboth angesehen, das Lesachtal mit dem Katitscher Sattel, den Iselsberg und dann natürlich den Glockner! Die südsteirische Weinstraße! Nein, die kannte ich ja. Leider nicht vom Radfahren, eher von diversen Weinverkostungen! Die Weinstraße kann Dir aber auch ohne ein einziges Achterl ganz schön die Zähne ziehen, überhaupt dann, wenn Du sie auf Druck bei 32° im Schatten fährst.

So war für heuer klar, Streckenkenntnis muss her. Die Renneinteilung steht nun theoretisch: die ersten 340km flach? (mit ca. 1.800hm) durchs Weinviertel, die nächsten 170km bergig (mit ca. 2.800hm) übern Semmering ins Schneeberg- und Ötscherland um dann die abschließenden 90km ins Ziel durch das hügelige Waldviertel zurück nach Weitra (nochmal 1.400hm) zu gelangen. Mittlerweile alles locker im Training abgefahren, hat sich easy und lässig angefühlt. Leider weiß ich aber mittlerweile auch:

„Je weiter man fährt, desto steiler wird’s Flache“!

Nach geschätzten 19-20h am Radl ist sogar die Auffahrt zu einer Donaubrücke mit 12hm eine lange, steile Rampe! (aber dann hat man noch immer 1.500hm+ vor sich), kein „Pämmerl“ nicht!

Jetzt sind alle in den vorigen Beiträgen (Radlgedanken) erwähnten Tugenden gefragt: Geduld (die ersten 300km schafft ja jeder), also nicht zu früh andrücken, Zeitmanagement, Watt, 30 (kmh… wenigstens daran muss ich nicht denken, durchkommen heißt die Devise)…

Ungemein hilfreich wird das Team (Marco & Martin). Nicht, weil sie sich um alles kümmern (Verpflegung, Getränke, Bekleidung,…) sondern hauptsächlich wegen der „Psiche“. Ich fahr lieber 600km mit dem Radl durch, als einem Radfahrer diese 600km mit zeitweise 10km/h hinterher zu schleichen (1 Gang) und auf den Hintern zu schauen (gehe zu Radlgedanken, „Mamils“). Den ersten und einzigen Wadenkrampf im Team beim Glocknerman hatte nicht ich als Radfahrer, es passierte im Begleitfahrzeug dem Fahrer 😊!

Nun aber nochmals zur Einteilung. Weitra bis Neunkirchen eher flach, d.h. zügig fahren und nicht zu sehr attackieren, dann die Berge schaffen (des geht schon) um dann „nur“ mehr die letzten 90km ins Ziel zu cruisen. Klingt so einfach, ist es aber nicht. Nicht umsonst haben alle FahrerInnen gerade vor den letzten Stunden im Waldviertel mit seinen bissigen Rampen den größten Respekt, da tut’s jedem richtig und ehrlich weh! Oje!

Egal, wieviel man trainiert, es ist für jede(n) extrem hart. Bist Du der Christoph Strasser oder der Kaider Phillip, geht’s Dir ganz gleich, jeder fährt am letzten Eck auf seinem Niveau. Vielleicht ist es sogar noch wilder, sich als „Aged“ Hobbyfahrer zu „beschädigen“, wir werden’s sehen.

So lautet die Devise, zuerst sehen ob’s gesundheitlich geht, dann aufpassen, dass nichts passiert. Wenn alles gut geht, durchkommen und wenn’s dann noch ein Wunschkonzert gibt, eine gute Zeit (=durchkommen) zu schaffen! Echt jetzt?

Hmmm, schaummaamoi?

Te Walt

Zeitmanagement!

… ist ja kein Problem, oder?

Die gute Nachricht vorweg: wir sind alle Manager*innen, ganz besonders die Menschen, die Rad fahren!

Seit ca. 3.500 Jahren teilen die Radfahrer*innen einen Tag in 24h. Dies ist die kleinste mögliche Zeiteinheit für uns, um unseren Sport ausüben zu können, mindestens!

Damals haben ganz kluge Köpfe den Tag eben so eingeteilt, zuerst mit Hilfe der Sterne, dann mit der s.g. Klepsydra. Komischerweise war dies quasi eine Sanduhr, allerdings auf Wasserbasis, nicht blöd… Ich nehme allerdings ein Garmin, Polar, Wahoo,…

Aber nun weiter, WIR HABEN DOCH KEINE ZEIT!

Beginnen wir mal zu rechnen:

Acht Stunden pro Tag sollen wir schlafen. Eine Stunde benötigen wir für das Aufstehen, Strecken, Duschen bzw. Morgentoilette generell, Frühstück,…

Da die Meisten von uns (noch) arbeiten müssen, gehen hier einmal mindestens zehn Stunden drauf, Den Hin- und Rückweg habe ich schon reingenommen, bzw. durchschnittliche Überstunden der Fleißigen unter euch. Hier sei auch gesagt: Arbeit beeinflusst ein Privatleben ungemein negativ, rein zeitmäßig betrachtet!

Gesamt haben wir nun schon neunzehn Stunden verbraten und sind NOCH IMMER NICHT RAD GEFAHREN!

So, nun sind wir zu Hause, ab November bis März ist es also schon finster, grrrr! Und kalt und meist auch nass, brrrr!

Nehmen wir mal an, man wollte das Keyboard im Büro nicht verbröseln, dann muss man nun auch eine Kleinigkeit essen, sich wieder sammeln, also ankommen. Wieder eine Stunde beim Teufel. Jetzt kommt’s aber erst. Hat man dann noch eine Frau/ einen Mann/ eine Freundin/ einen Freund oder NOCH schlimmer, eine Frau UND eine Freundin oder einen Mann UND einen Freund… dann wird’s schon eng mit der Zeit, mindestens zwei Stunden weg. Wer von euch hat Kinder? Dann gleich nochmal mindestens eine, besser zwei Stunden!

Wieviel haben wir? DREIUNDZWANZIG Stunden und noch nicht einmal umgezogen! Ziehen wir umziehen, Radl herrichten, die Brille und den zweiten Beinling suchen, das Hinterrad aufpumpen, hinterher duschen… zusammen, ist noch eine Stunde weg.

Endlich aufs Radl! Im Schnitt will man doch wohl 8-10 Stunden unter der Woche am Radl sitzen, kommen also 1-2  (im Schnitt) Rad fahren am Tag dazu (Wehe denen, die den einen 100er in diesem Monat noch nicht gefahren sind!). Wir haben nun sechsundzwanzig Stunden weg, was haben sich die alten Ägypter mit den 24 Stunden eigentlich gedacht, NICHTS?!?!?

Rechnet man nun noch täglichen Kleinkram dazu, Rad reparieren, Rad putzen, einmal in der Küche helfen,… waaas? im Garten muss man auch etwas machen? Zuerst ist’s 5 Monate finster und dann wächst das Gras wieder, dauernd! Und die Hecke! Und…

Habe ich schon erwähnt, dass wir uns, bis jetzt, noch nicht einmal eine Minute für ein gemeinsames Bier rausgeschlagen haben?

Die Mathematiker unter euch werden nun kalkulieren und mit Einwürfen kommen, man kann ja sicher ein paar Stunderl ins Wochenende reinschieben aber: erstens kommen unter der Woche noch mindestens vier Stunden dazu, die sind zum Regenerieren (weil nur da wird man besser). Am Wochenende fahren wir weiter und damit länger, da sollten nochmals vier bis sechs Stunden dazukommen! Schön langsam sind wir zeitlich im Eck.

Was sollen wir tun, 24 Stunden reichen nicht! Wo sparen wir ein? Kinder ins Heim geht ja dann doch nicht, was sollen die Nachbarn sagen (so auch beim Rasen)?! Nicht arbeiten? Geht auch nicht. Wer zahlt sonst das S-Works und die Ersatzteile? Den Montag im Büro brauche ich auch! Nach den langen Wochenendausfahrten benötigt man die acht Stunden Ruhe im Office!

Frau, Freundin, Mann, Freund, Freunde, Freundinnen canceln? Naja, manchmal ist’s schon super, oder sogar meistens, eigentlich immer!

Wir haben hier also sozusagen ein unlösbares Zeitproblem, trotz perfektem Zeitmanagements! Das heißt: locker und ruhig bleiben, besser nicht managen sondern einfach raus gehen, Rad fahren und Spaß haben! Das mit der Zeit wird schon mit der Zeit. Ohne nachdenken geht vieles besser.

Wie habe ich es geschafft? Wie beim Radfahren, einfach schneller schlafen! Te walt ist aber für jede Anregung dankbar, viele andere auch.

Geduld

Yoga für Radfahrer*innen! (Te Walt)

Da gibt es die Sache mit… der Geduld.

Den Meisten müsste man diese Sache erklären, hierzu aber nur so viel: Als sie, die Geduld nämlich, verteilt wurde, hatte ich mit ein paar RCM Kollegen am ersten Stich nach 200 Rennmetern bereits den ersten Kampf um den Sieg. Es waren ja nur mehr 120km…

Die Anderen, die noch beim Start auf die Verteilung warteten, haben sie bekommen, die Geduld. Das war auch sehr gescheit, denn wir ganz Anderen, müssen sie nun noch lernen, pffff….

Wie das nun gehen soll? Habe da ein paar Erfahrungswerte.

1.) Durch Schmerzen I

So habe ich mir nach den ersten ca. 15h des Glocknerman gedacht, ich hänge mich an einen Holzlaster dran, Windschatten, 65kmh, perfetto. Das kurze Wattintermezzo hat mich fast das Rennen gekostet. Die Kraft war aus den Oberschenkeln gleich schnell draußen wie die Luft bei einem superfrischen Croissant! Und fahr dann noch so an die 4h mit den restlichen 2500hm (von 7.000)! Was habe ich gelernt? Wenn Du schon über 15h am Radl sitzt, versuch nicht den Windschatten eines LKWs zu halten! Blöderweise kann ich aber nicht garantieren, dass ich nicht antrete wenn vor mir ein anderer Radler auftaucht. Also Geduld, cool down

2.) Durch Schmerzen II

Wer fährt z.B. Quattro Felgen (bzw. baugleich) und musste schon mal eine Speiche tauschen? Die Nippel muss man nämlich durch das Ventilloch ein-bzw. ausführen, dies mit einem Magneten. Alleine der Gedanke an diese Oa*#### fuzzlerei macht mich heute noch rasend. Da verrauche ich lieber hinter einem Holzlaster. Also Geduld, cool down…

3.) Durch Schmerzen III

Ich arbeite gerne an meinem Radl im Garten. Rauf auf den Montagständer, die Sonne scheint, ein Gösser steht neben der Werkzeugkiste,… großes Kino! Wer hat schon eine Bremsbackenhalteschraube im Rasen gesucht?! Da hätte nur noch gefehlt, dass sie auch noch grün/ braun getarnt ist! Auch egal, nach 2h fährt man zum Radhändler seines Vertrauens und kratzt an der Tür, eh klar, am Samstag um 2 nach 1, zu!! Wahhhhhh! Also Geduld, cool down…

Bleibt dann nur mehr Yoga für Radfahrer! Garantiert schmerzfrei! Und, wenn man will, auch gut für die Beziehung (zu Freund, Freundin,…) Gemeinsame Ausfahrt im Sonnenschein, ohne Druck, ohne km Vorgabe, ohne Schnitt bzw. Watt… nur so! Ja, das gibt’s!

22ger Schnitt auf dem Weg ins Bockerl, ein Trankl und ein Riesenknödel (keine Angst, die sind dort sehr klein) fein, nicht? Das ist Yoga für Radler*innen…

LG und willkommen im Frühling, schön langsam (haha) erwachen wir und kommen auf Touren….

Te Walt

PS: aber beim Heimfahren attackieren wir dann schon, 1 x zumindest, ich halt’s halt nicht aus 😊

Drinnen oder draußen?

Wie überwintert denn die Spezies Radfahrer? Wenn das Aufgehen wie ein Germteigknödel vermieden sein will, so sollte doch auch im Winter regelmäßige körperliche Aktivität auf dem Programm stehen. Jetzt gibt es zwar auch tolle Wintersportarten, aber so ganz ohne Fahrradfahren ist so ein österreichischer Winter für einen eingeschworenen Radfahrer doch zu lange. Dann stellt sich die Frage:

Radfahren im Winter: Drinnen oder draußen?

Ganz klar, die Vorteile für indoor Training sind offensichtlich: Gezieltes Watt-genaues Training mit kontrollierten externen Einflüssen. Weder Regen, noch Schnee oder Sturm, kein Glatteis, kein Matsch und das Radl wird nicht vom Streusalz zerfressen. Man spart sich stundenlanges An- und Ausziehen von sündhaft teuren durchlöcherten Funktionsunterleiberl-Zwiebelschichten. Und in den letzten Jahren ist es sogar salonfähig geworden, die virtuellen Radfahrten auf Strava zu zählen…

Und was macht euer werter Schreiberling hier? Sicher keine Sekunde Indoor-Training, sondern raus in den Schnee, Matsch und Sturm. Nix ist es mit Watt-genauem Training unter kontrollierten externen Einflüssen. Einpacken ins Merino-Unterleiberl und raus in die Natur. Fluchend mit 15 km/h gegen Winterstürme anradeln, die Rodler (immer mit Sicherheitsabstand) überholen und sich so richtig im Matsch einsauen. Das hat unter Garantie einen deutlich schlechteren Trainingseffekt wie das gezielte Indoor-Training, trägt aber wesentlich zu meiner Psychohygiene bei.

Den Winter durchzuradeln, das bringt unbezahlbare Momente mit sich. Die Natur zeigt sich von einer ganz anderen Seite und es kann passieren, dass einem mehr Rehe begegnen wie Menschen. Und wenn es so richtig fahrradunfreundlich ist, dann spürt man sich mal richtig und macht endlich mal wieder was verrücktes. Passiert eh viel zu selten dieser Tage.

Mountainbiken im Schnee, Eis und Matsch bringt enorm viel für die Fahrtechnik und wenn ich dann komplett eingeschlammt zuhause von meiner 2,5 jährigen Tochter mit „Papa, dreckig, oben und unten“ begrüßt werde, ist mir gleich wieder warm ums Herz, nur die Zehen brauchen üblicherweise noch etwas länger zum Auftauen. Die Schwiegereltern haben laut lachend ihr Handy gezückt und das Schlamm-Monster, das ich war, gleich fotographisch dokumentiert. Diese Momente soll mir das indoor-Radln mal verschaffen, dann schaffe ich es vielleicht auch mal hart genug zu sein um drinnen zu bleiben.

In diesem Sinne, wenn ihr mich sucht, ich bin in der Natur am Spielen. Es warat wegen der Psychohygiene.

Ah, by the way: Hygiene…. Meine Frau würde gerne wissen, wie Trikots ohne massive Umweltgifte wieder in ihre Ursprungsfarbe gebracht werden können.